Radfahrer sind eine leichte Beute für Polizisten. Sie scheren sich kaum um rote Ampeln, Baustellen und sind meist im Rudel unterwegs. So verwundert es kaum, dass das klamme Land Berlin verstärkt kontrolliert. An der Frankfurter Allee gingen einer Streife kürzlich hinter einer Baustelle mehrere Radfahrer gleichzeitig ins Netz – sie hatten keine Zeit, abzusteigen und ihre Räder 400 Meter weit zu schieben. Kein Wunder: Die Polizisten hatten sich morgens um kurz vor neun hinter der noch neuen Baustelle positioniert.
Auch hinter einer ziemlich nutzlosen roten Ampel an einer kleinen Querstraße zu Unter den Linden kassieren Streifenpolizisten nicht schlecht. Wenn sie fünf sechs Radler gleichzeitig heraus winken und das mehrmals pro Stunde, kommt einiges zusammen: War die Ampel länger als eine Sekunde rot, bedeutet dies 100 Euro Bußgeld. Hat jemand keine Klingel oder nicht funktionierende Bremsen, kommen jeweils zehn Euro hinzu. Geld, das sich Radfahrer eigentlich sparen könnten; denn in den Ausbau von Fahrradstreifen dürften diese Bußgelder wohl kaum fließen…



Lars, Du Arsch! Du hast mir meinen gravierten iPod geklaut, samt Portemonnaie und Jacke, als Du meine Tasche schnapptest! Schäm Dich! – Vielleicht aber auch nicht.









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