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Berlin exklusiv: Bitte draußen bleiben

Süd-Kuppel des Frankfurter Tors - Foto: Henning OnkenDie Jungs von Tokio Hotel waren mal da und auch viele Lokal-Promis haben von hier aus die Stadt von oben betrachtet. Wenn die Süd-Kuppel des Frankfurter Tors in Friedrichshain nachts erleuchtet ist, sehen das Menschen im ganzen Bezirk.

“Mir reicht’s – ich will da auch rauf!”: Markus ist gerade ein paar Schritte aus der Cocktailbar U5 unten im Turm heraus getaumelt und starrt ärgerlich nach oben, sieht sogar Leute dort umher gehen. Die Lounge Bar im Turm hat eine Klingel, doch es öffnet ihm niemand. Falsches Klingelzeichen?

Vielleicht, denn der Vermieter lässt sich das begehrte “Wir schweben über der Stadt-Gefühl” von seinen Gästen wohl auch exklusiv bezahlen – Bar und Raucherzimmer inklusive. Welche Summe man dort für eine Geburtstagsfeier auf den Tisch legen muss, ist angeblich Verhandlungssache, aber sicher nicht ganz billig.

Natürlich gibt es in Berlin auch andere Möglichkeiten, um Privatpartys einmal anders zu feiern. Auf Häusern mit offenem Zugang zum Dach etwa, oder auf dem Teufelsberg. Das ist der höchste Punkt der Hauptstadt mit einem tollen Panorama – die Location ist sogar umsonst, nur eben umsonst und draußen.

Die nördliche Kuppel ist übrigens auch öfters erleuchtet, aber gefeiert wird weniger. Hier hat die Stiftung Denkmalschutz ihren Sitz.

Fotostrecke: Berlin bei Nacht

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3 Kommentare zu “Berlin exklusiv: Bitte draußen bleiben”



  • will auch den ddr-bonzen ausblick genießen – ganz schön krass, dass das einfach so privatisiert wurde ohne an die nachbarn zu denken. aber das ist ja nicht der einzige ort in berlin – auch auf die siegessäule darf man nur ohne kamera und es gibt sicher noch mehr dieser exklusiven orte.


  • Es gibt aber auch ganz “unexklusive” Orte bzw. Örtlichkeiten, sogar völlig frei zugänglich … – wo wird allerdings an dieser Stelle natürlich ebenfalls nicht verraten :)


  • Der Südturm wird – oder zumindest war’s noch vor drei Jahren so, als ich dort zu einer Feier eingeladen war – vom im Nordturm sitzenden Denkmalpflegeverein verwaltet. Damit ist er in meinen Augen nicht sonderlich rücksichtslos privatisiert worden. Der für einen Abend zu bezahlende Obulus ist in der Tat eher eine Aufwandsentschädigung als “exklusiv”. Wer’s also auch mal genießen will – vorm Meckern fragen… .

Die Kommentare sind zur Zeit geschlossen.

Neue Kommentare

  • Thomas Feirer: echt coole Bilder …
  • Anonymous: achso hier meine email adresse zero88-denis@web.de
  • Anonymous: echt bei dir geht das noch? zu silvester wollen paar leute und ich schön gemütlich auf ein dach feiern ist...
  • Aileen: Ich hab mal ne frage: wo genau ist der Markt und hat der auch sonntags auf? lg
  • Ilse Fuehrhoff: Es gibt in Berlin tatsächlich noch sehr viele, eigentlich ungeahnt viele Hausfassaden oder auch...

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