…denn durch sie hat die Berliner CDU ein Thema gefunden, das den Berliner mitten ins Herz trifft. Oder sind Ihnen weggeworfene Junkie-Spritzen oder zersplitterte Bierflaschen auf Spielplätzen etwa egal? Schockierend, nicht wahr? Deshalb suchen die Frauen und Männer um Friedbert Pflüger jetzt mit einer entsprechend bebilderten Postkartenaktion die schlimmsten “Dreckecken” der Hauptstadt. Aus dem Material will die Partei einen Stadtplan erstellen, der dann dem Senat übergeben werden soll.

Es war schon klar, dass Herr Pflüger nicht zum Saubermachen vorbeikommt, aber ein Problem im Roten Rathaus abzugeben, klingt schon ein wenig einfach. Vielleicht kommt von den Unions-Aktiven wenigstens noch jemand auf die Idee, Schüler in ihren Ferien zu Putzeinsätzen abzukommandieren. Oder vielleicht die Einführung von Überwachungskameras in Parks, wo es nach schönen Wochenenden aussieht wie während der Gemüseschlacht auf der Oberbaumbrücke. Nein, der Berliner seufzt, hüpft über die Hundehaufen und zahlt dafür weniger Miete als zum Beispiel in den meisten Stadtteilen Hamburgs. Das ist doch auch was, oder? Was denken Sie?

Foto: Christian Hetey

Fotostrecke: Berliner Seitenblicke

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