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Grundrecht auf Trash-Party im Park

Sonntagmorgen, Volkspark Friedrichshain. Hinter einem riesigen Müllberg posiert ein älterer Herr mit Baseball-Cap und Sonnenbrille. Wie ein Bild-Leserreporter lässt sich der Tourist von seiner Frau knipsen. “This is Berlin.” Zentnerweise Verpackungen, Pappteller und Fleischreste haben die Samstagsgriller hier hinterlassen. Nur die Pfandflaschen haben Sammler längst mitgenommen.

Das ist Berlin. Wie in jedem Jahr rufen Bürger nach Ordnungsämtern, um Müllsünder zu bestrafen. Aber was bringt es, sich darüber aufzuregen? Die meisten Berliner haben keinen eigenen Garten und nehmen sich das Recht, auf jeder Wiese zu grillen – Verbote hin oder her.

Im Volkspark hat die große Mehrzahl der Feiernden versucht, ihren Abfall zu entsorgen. Man kann nicht von ihnen erwarten, dass sie den Müll mit nach Hause nehmen. Der Bezirk täte gut daran, größere Container und Aschebehälter aufzustellen, damit sich die Berge nicht entzünden. Die mittelfristige Lösung des Problems liegt nicht in mehr Überwachung und Gezeter über den Verfall der Sitten. Wir brauchen eine Ausweitung von Pfandsystemen für Verpackungen, damit der Müll dort landet, wo er hingehört – bei den Lebensmittel-Discountern.

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28 Kommentare zu “Grundrecht auf Trash-Party im Park”



  • Ganz meine Meinung. Es bringt nichts, darüber zu diskutieren welche Strafen Erfolg zeigen, sondern wieviele Mülleimer dazukommen müssen! Denn Müll zum Mülleimer bringen, tun ja doch die Meisten – jedenfalls in den Parks in denen ich war.


  • “Man kann nicht von ihnen erwarten, dass sie den Müll mit nach Hause nehmen.”

    Warum nicht?

    Grundrecht auf Dummheit, Arroganz und Ignoranz?

    Armseliger Satz, sehr armselig…


    • @ Olivia: nee, leider KEIN armseliger Satz. Warum nicht? Weil von diesen Menschen NICHT mehr zu erwarten ist. Die sind SO FERTIG, dass sie morgen froh sind, wenn sie es überhaupt aus dem Bett schaffen. Be Berlin eben. Mein Mitgefühl!


    • Nee, erwarten kann mans nicht. Aber einfordern. Und bei Nichteinhaltung empfindliche Geldbußen verhängen. Als Versuch, den kleinen Scheißerchen beizubringen, was eigentlich Mama und Papa in einer frühkindlichen Phase hätten tun sollen: Verhalten hat Konsequenzen. Regelverstoß macht aua.


  • Ausweitung von Pfandsystemen ist völliger Blödsinn. Wir brauchen endlich einen gesellschaftlichen Konsens gegen Verüllung und Vandalsimus! Jeder hat gefälligst seinen Dreck wieder mitzunehmen bzw. anständig zu entsorgen. Dies gilt für Parks und sonstigem öffentlichen Raum incl. Verkehrsmitteln und Bahnhöfen.


    • Diesen Konsens werden Sie nie erreichen, fürchte ich. Parks lassen sich mit viel Aufwand einzäunen, überwachen und nachts verschließen. Wie zum Beispiel der Jardin de Luxembourg in Paris, ein makellos schöner Park übrigens. Aber dort dürfen Sie sich noch nicht einmal auf die Wiese legen, geschweige denn grillen!


      • Na dann wäre das doch eine Variante – grillfreie Parks. “Leider”? Mannmannmann… totes Tier auf Feuer zubereitet essen an öffentlichem Ort ist KEIN Grundrecht!


  • Aber es ist doch schon so, dass die Entsorgung von Umverpackungen ueber den Grünen Punkt bezahlt ist.

    Jede Verpackung, die im Park entsorgt wird, schont das Budget der Beteiligten des Grüner-Punkt-Systems. Warum sollen die sich an solchen Kosten nicht beteiligen?


  • Die Leute treagen doch brav ihren Müll zu den Mülleimern, zeigen guten Willen. Was wollen dennn die sich echauffierenden Berliner wieder mehr? Diese Mülleimer sind nur leider vollkommen unterdimensioniert und längst nicht ausreichend vorhanden. Schaut mal in Parks nach London oder New York, mit denen unser Hauptstädtle ja immer mithalten will. Wir lassen uns die städtische Verwaltung soviel Steuergelder kosten, das da einfach mehr Service drin sein muss!! Aber nein, gleich wieder den Leuten ein neues (!) zusatzliches (!) Pfandsystem aufoktruieren wollen! Typisch Teutschland und total bürger- und menschenunfreundlich.


  • so sind sie die urbanen penner, Grundrecht auf Trashparty? wir feiern bis zum Abwinken, wegräumen tut es jemand anders? was für eine beschissene Einstellung. Schlage vor bei jedem die glauben Müll machen ist Cool und vor allem bei diesen Blogschreiberling eine Trashparty in deren Wohnung oder in deren Garten (falls die einen haben) zu veranstalten und den Müll so wie sie es handhaben einfach liegen lassen.


    • Die meisten Berliner haben keinen Garten, das ist es ja gerade. Unter Parkbesuchern, die ihren Müll an einem überfüllten Kübel ablagern, finden das ganz sicher die wenigsten cool.


      • Haben die meisten New Yorker, Pariser, Londoner einen Garten? Wie überleben die nur, wo es doch dort in der zentralen Innenstadt keine Grillmöglichkeiten gibt?


  • @Andreas
    Es geht nicht darum den Müll einfach irgendwo liegen zu lassen.
    Es braucht einfach größere Behältnisse und dann entsorgen die Besucherinnnen auch die mitgebrachten Verpackungen und die anderen überbleibsel ihres Erholungsurlaubes.

    Wie das Beispiel Tempelhoferfeld zeigt.


  • Ich laufe regelmäßig meine Runden im Tiergarten. Möchte ich mal ein Taschentuch wegwerfen, sind es meist einige hundert Meter, bis ich neben einer Bank einen 15? Liter Mülleimer finde.
    Was spricht dagegen, statt nach jedem schönen Tag erheblich Kosten für Reinigungskräfte aufzuwenden, zumindest in allen Eingangsbereichen mehrere große Müllcontainer aufzustellen. Man könnte es zumindest mal probieren.

    Ich zähle zwar nicht zur Grillfraktion, möchte aber zur zumindest teilweisen Entschuldigung annehmen, dass es wohl recht unangenehm sein kann, einen Sack mit (heisser?) Asche, und fettigen Knochen etc im Auto oder gar in Bussen und Bahnen nach Hause zu transportieren.

    Möchte nicht die Kommentare hören, wenn so ein Beutel in der der U-Bahn zerreist.


  • Jeden, der an gesunden Menschenverstand beim Partyvolk glaubt, lade ich herzlich ein, auf der Admiralbrücke in Kreuzberg mal an einem Sonntag Morgen zur Stipvisite zu kommen. Gestern war mein Kiez wieder übersät mit zerschlagenen Flaschen und Müll aller Art. Allerdings scheint es mir daran zu liegen, dass es cool ist, sich bis zur Besinnungslosigkeit zu besaufen und dann “denkt” natürlich niemand mehr an irgendeine Form von Entsorgung. Apropo Tempelhofer Feld: ich finde es bis jetzt erstaunlich, wie sauber es dort bleibt. Möglichrweise wird das aber sehr regelmässig “bewirtschaftet” und es gibt “Parkwächter”.
    Ich bin ein absoluter Gegner von zusätzlichen Gesetzen und Regeln, die ja immer auch die ertragen müssen, die sie eigentlich nicht bräuchten, da sie selbst über genügend gesunden Menschenverstand verfügen. Ich bin da aber auch ein wenig desillusioniert.
    Wenn man versucht bei den entsprechenden Leuten, an den gesunden Menschenverstand zu appellieren, muss man sich allerdings auch oft anhören, man sei ein Spiesser, nur weil einem seine Umgebung nicht gleichgültig ist. Langsam kotzt mich die Ignoranz der Menschen an, die glauben Berlin sei eine einzige Partyzone. Ich bin hier geboren und aufgewachsen und habe dementsprechend auhc keine Lust mir, sorry wenn sich da jemand auf den Schlips getreten fühlt, von zugezogenen Landeiern erzählen zu lassen, wie Leben in der Stadt auszusehen hat. Im Gegenteil, Leben in der Stadt kann nur mit Toleranz UND Rücksichtnahme funktionieren.
    Es könnte alles so einfach sein.


    • Die Zustände an der Admiralsbrücke sind bedauerlich und zeugen von großer Rücksichtslosigkeit, aber das ist hier eigentlich nicht das Thema. Es geht um den Müll in den Parks und was damit geschieht. Und da sieht man ja, auch ich habe es beobachtet, dass die Leute da größtenteils vernünftig sind und koopierieren, mithelfen und ihren Müll ja wirklich entsorgen wollen. Aber eben nicht können, weil es zuwenig Entsorgungsmöglichkeiten gibt. Ja nu, sollen sie ihren Müll eben mit nach Hause nehmen! So könnte man argumentieren, aber ich finde das etwas naiv und weltfremd. In einem öffentlichen Park mit Grillerleubnis erwartet der Bürger eben zurecht eine ausreichende Möglichkeit der Müllentsorgung. So ist das in allen zivilisierten Städten guter Brauch und das kann man auch zurecht erwarten. Nur die Berliner Verwaltung und der Berliner an sich scheint sich da inselbedingt etwas dem gesunden Menschenverstand zu verweigern. Und so entstehen eben die typischen “Berliner Park” Probleme. Übrigens: Berlin ist auch die einzige Stadt, bei der es keine jährliche Spermüllabholung vor der Haustür gibt. Das heisst Leute ohne Auto, ältere Leute, arme Leute, können sich so gut wie nie von Ihrem Sperrmüll trennen und lagern den entweder im Keller oder eben woanders. Hab mal angerufen und nachgefragt, warum es denn sowas in Berlin nicht gibt. Antwort: Berlin ist da einfach zu groß für. Ob da nicht auch ein Unwillen bzw. eine generelle Unfähigkeit eine Rolle spielt?


      • Da haben sie sicher in jeder Hinsicht Recht. Ich verstehe nur nicht den Verhaltenskodex einer grossen Mehrheit: “Oh, Mülleimer voll!… hmm, na eigentlich is ja hier ein öffentlicher Park mit Grillerlaubnis, also muss sich ja die Stadt kümmern. Na, dann las ich’s mal liegen!”
        Ist das denn die Alternative? Warum denkt der Mensch des 21. Jahrhunderts denn dann nicht: “Mensch war das schön heute hier! schöner Park. Da möchte ich morgen wieder hin und der Platz soll morgen genau so schön sein und zwar nicht nur für mich.” Ich kapier’s nicht.
        PS: Die Admiralbrücke streut mittlerweile auf das ganze Landwehrkanalufer über. Am Urbanhafen (grosse Wiese = quasi Park) stehen mehrere grosse Müllkäfige. Ratet mal wo der Müll liegt? Daneben und halb abgefackelt. Vielleicht hängt es ja auch ein wenig mit der Klientl zusammen, die die jeweiligen Parks besucht.


  • Entschuldigung, ein Pfandsystem auf Lebensmittelverpackungen? Ein Pfand auf verschweißte Plastikverpackungen von Bratwürsten, auf Jougurtbecher, Ketchupflaschen, Konservendosen, Schokoladenpapier, Alufolienbehälter, usw., usf, usw., usf.???? Wie soll das denn gehen? Und was sollen die Discounter damit? Sollen die nun als die neue Müllabladekippe Berlins fungieren? Denn schließlich müssen all diese oben aufgeführten Sachen komplett entsorgt werden, da sie nicht wieder recycelt werden können.

    Und wie ist das mit den anderen Waren und Gütern, die man so käuflich erwerben kann? Sollte man die nach dem Gebrauch ebenso wieder beim Einzelhändler loswerden können? Zum Beispiel auch den gedruckten Tagesspiegel? Ja? Sollte auf Zeitungen auch ein Pfand erhoben werden? Und sollte man, nach ihrer Meinung, das gelesene Blatt dann demnächst beim Zeitschriftenkiosk oder gleich direkt beim Tagesspiegel-Verlag am Askanischer Platz abladen können?

    Und was heißt, “Man kann nicht von ihnen erwarten, dass sie den Müll mit nach Hause nehmen.”??? In ihrer Logik fehlt es da ganz erheblich an Konsistenz, denn schon ein paar Sätze später appellieren sie genau an dieses Verhalten, nämlich den Müll in der Form eines Pfandes “mitzunehmen”. Zwar nicht “nach Hause” aber doch immerhin noch bis zum “Discounter”, was unter Umständen noch ein erheblich weiterer Weg sein kann. Right?!

    Nein. Letztendlich ist ihr Kommentar nur eine ziemlich oberflächliche, undurchdachte, emotional-bauchgefühlgesteuerte Verteidigungschrift der Faulheit und der Disziplinlosigkeit der Parkbesucher. Absurd. Selbstverständlich kann man von den Grillern erwarten, dass sie ihren Verpackungsmüll, den sie ja zuvor samt dem Inhalt noch völlig problemlos in dem Park transportiert hatten, auch wieder mit zu sich nach Hause mitnehmen. Ausreichend große Mülltüten im zwanziger Pack gibt es zudem im jedem “Discounter”, gleich um die Ecke neben den Grillwaren, für läppische 1,85 Euro oder so. Man kann also beileibe nicht im Nachhinein behaupten, man hätte davon nichts gewusst. Im Gegenteil, man wollte als Umweltferkel davon nichts wissen, weil es so natürlich viel, viel bequemer ist.

    Im Übrigen, was für eine Doppelmoral ist das denn bei dieser Diskussion? Den Finger ua. auf BP und seine Verantwortlichen zeigen und sich dann im Brustton des ökologischen Bessermenschen hochtrabend entrüsten und empören, dann aber selbst in seinem eigenen alternativ-ökologisch-linken Stadtteil Friedrichhain benehmen als hieße man Hempels und der Bezirk wäre das Sofa unter dem man seinen ganzen Dreck kehren kann. So eine erbärmliche Heuchelei. Also ehrlich.


    • Sehr richtig!


    • Es wird immer Müll geben, das können auch konsequenter organisierte Pfandsysteme nicht verhindern. Ich denke, Sie möchten aber nicht wirklich erleben, wie es ohne Flaschen- und Dosenpfand in den Parks aussähe.


      • @Henning Onken

        Ich habe nichts gegen Pfand auf Verpackungen, die man wiederverwerten(recyclen) kann. Da macht so eine Extraabgabe absolut Sinn. Aber auf den restlichen Müll, den man, wie Sie selbst schreiben, “nicht verhindern” kann? Zum Beispiel dann 20 Cent Pfand für jede Einschweissfolie von 250Gramm Käseaufschnitt, oder so? Müssten Sie mal genauer erklären.

        Und wie wär’s denn zudem, wenn der Tagesspiegel, als Befürworter des Naturschutzes, auch mal vorbildlich voranginge und daher auf jedem seiner gedruckten Ausgaben ein Pfand erhöbe, um die Umwelt zu schonen? Einlösen könnte man dieses als Leser dann unteranderem direkt beim Verlag am Askanischen Platz in Berlin. Und ihr Arbeitsgeber könnte anschließend das Altpapier auf eine erstklassig ökologisch-nachhaltige Art recyclen oder auch entsorgen. Wäre das eine gute Idee? Ich meine, man kann ja nicht immer nur von Anderen was fordern, man sollte auch selbst mal die Initiative ergreifen und dann quasi als Leuchturm fungieren, oder etwa nicht?


        • Geben Sie es auf, lieber Medley. Gegen linken Pseudoidealismus kommen Sie nicht an. Ich habe nach 8 Jahren Berlin verlassen, weil mich Entwicklungen wie die o.g. nur noch traurig gemacht haben. Noch trauriger finde ich, dass man sich als Kritiker des Berliner Lotterlebens dann noch beschimpfen und diffamieren lassen muss.

          Niemand muss Verantwortung übernehmen, es gibt ein Naturrecht auf einen Strauß an Sozialleistungen, der Strom kommt aus der Steckdose, Autos sind böse, auf die Landessprache und -sitten wird gesch… usw. usf. und wir sind eben die dummen Kartoffeln, die den Spaß bezahlen dürfen. Kommen Sie nach Niedersachsen! Hier ist Welt – teilweise! – noch in Ordnung. :-)

          Herzliche Grüße!


          • Soweit hätten Sie aber gar nicht zu fliehen brauchen. Auch in Dahlem gibt es wunderschöne Parks, in denen so gut wie kein Müll rumliegt. Wenn die Friedrichshainer meinen, sie müssten ihren Volkspark mit Müll verzieren oder die Kreuzberger es schön finden, im Park am Kreuzberg inmitten von Hundescheisse zu sitzen ist das ja ihre Sache. Sollen halt bloss selbst fürs Aufräumen bezahlen.


            • Es sind ja gar nicht die Friedrichshainer/Kreuzberger, die alles liegen lassen. Es sind Studis o.ä. die in ca 3 Jahren wieder wegziehen werden oder Schulklassen from hell/aus den Hostels. Leute, bei denen Mama zu Hause noch alles macht und verwaltet.
              Ein Pfandsystem für Verpackungen wäre aber cool: 100te “Penner” hätten plötzlich einen relativ gut bezahlten Job. War ja n Klasse Schachzug vom Trittin damals: “Du Gerd, mach das ruhig mal mit dem Haatz4, ich geb denen zum Ausgleich n Öko-Umwelt-Bonus, 25 cent pro Flasche” – ich sehe immer mehr Leute absichtlich ihre Pfandflaschen bestens sichtbar abstellen, damit die Sammler sie aufsammeln können. Mit Würstchenverpackungen sollte das ja auch gehn. Oder bin ich jetzt etwas zu zynisch?


  • Warum kann man von Menschen nicht verlangen, dass sie ihren Müll mit nach Hause nehmen? Die Ausflügler kommen schwer beladen auf die Wiese, da werden sie es doch schaffen, etwas weniger schwer beladen wieder nach Hause zu gehen.

    Es ist wie so oft im Leben: Wenn die Dinge nicht von alleine laufen, wird es Verbote und Strafen geben. Selbst Schuld, liebe Picknicker.


  • Das vom Autor vorgeschlagene, neue Pfandsystem würde hinsichtlich der Vermüllung überhaupt nichts ändern und andererseits ein Riesenchaos verursachen. Wenn man den Gedanken weiter verfolgt, dann müssten die Verlage die hinterlassenen Zeitungen und Zeitschriften zurücknehmen und die richtige Zuordnung von Windeln, Gläsern, Bekleidung, Badesachen, Speiseresten usw. würde unseren Staat vollends lähmen. Da ganz offenkundig Appelle nicht fruchten, ist hier ein hartes Durchgreifen mit entsprechender Bussgeldverhängung das einzig probate Mittel.


  • Ich kann hier alle gut verstehen. Deshalb möchte ich hier eine Lösungsansatz liefern, der ein guter Mittelweg werden könnte.
    Davon ausgehend das kaum jemand alleine grillt, sondern im Allgemeinen ein Gruppe, die etwas mehr Müll hinterläßt als einzelne Zecher, plädiere ich für den Grillsack. Dieser sollte die Festigkeit der Laubsäcke haben und wie diese über Schlaufe oder Draht verschließbar sein. Bei der Festigkeit hätten auch die Krähen einige Mühe.Das ganz käuflich erwerbbar, da wo es das Grillzeug gibt und Pflicht beim Aufstellen eines Grills im öffentlichen Gelände.
    Vorteil:1. Der Verursacher beteiligt sich an den Kosten der Entsorgung, die zudem einfach ist, da sich solch ein Sack schnell einsammeln läßt.
    Vorteil:2. Das ganze ist kontrollierbar durch Personen des Ordnungsamtes, da nicht erst das Ende der Party abgewartet werden muß.
    In der Einführungsphase sollten die Ordnungbeamten Säcke mitführen, die dann eventuell käuflich zu erwerben sind.
    zb. Doppelter Preis, wie im Laden. Nach Einführungsphase könnte man das dann ja stärker sanktionieren.
    Ich denke damit könnten alle Leben. Vielleicht sollt man dann noch den Flaschenpfand erhöhen, damit die Leute mit den zittrigen Händen etwas mehr auf sich acht geben.
    Ich hoffe jemand greift die Idee auf und leitet sie an kompetente Stellen weiter.
    Auf einen netten Sommer!


    • Klingt nach einer guten Idee. Die Teile müssten nur recht stabil sein, damit die Krähen sie nicht aufpicken können. Solche Müllsäcke gab es früher schon, die konnte man im Supermarkt kaufen, wenn die heimische Mülltonne am überlaufen war.

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