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Kleine Gaben unter der Plastiktanne

“Anderen geht’s schlechter als uns” – mit solchen Botschaften erreicht Bild täglich Millionen von Lesern. Heute also die Geschichte einer Berliner Familie, die sich nur eine Plastiktanne leisten kann. Von teuren Geschenken ganz zu schweigen.

Der älteste Sohn wünscht sich eine Videospiel-Konsole, hat sich aber mit einer “billigen Autorennbahn” aus Plastik zu begnügen, die er sich auch noch mit den beiden Brüdern teilen muss. Auch die Tochter bekommt nur eine gebrauchte Puppe. Klöße und Kartoffeln, eine Gans für den ersten Weihnachtstag und Würstchen für Heiligabend sprengen das Familienbudget vollends.

Ja, vielleicht war der Text so eindrücklich geschrieben, dass man für die Familie spenden würde. In der stillen Hoffnung, die Symptome kurzfristig zu lindern. Der Gedanke scheint aber nicht im Vordergrund zu stehen, eine Kontoverbindung sucht man vergeblich. Ob es vielen Bild-Lesern ähnlich geht?

Foto: Pot Noodle

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3 Kommentare zu “Kleine Gaben unter der Plastiktanne”



  • Ach, ich würde mal sagen Bild nennt kein Spendenkonto, damit sie noch eine traurige Folgestory bringen können “traurige weihnacht bei der armen plastikbaumfamilie” oder so…


  • Der Berliner Kurier hat eine “Familien Pech” entdeckt. http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/200800.html

    Die gleiche Mitleidsschiene als Fortsetzungsgeschichte vor Weihnachten… hat wohl sogar eine Art Happy End (-;
    viel Glück im neuen Jahr, everybody!

  • Nichts gegen Plastiktannen


    Wo steht geschrieben, dass man sich jedes Jahr in sein Wohnzimmer einen echten Tannenbaum halten muss?

    Der echte Nadelbaum als Statussymbol für unsere Wohlstandsgesellschaft, für den Rest gibt es Plaste Bäume?

    Soweit hat es unsere Gesellschaft schon gebracht, dass wer sich keinen so ekelhaft piekenden Dingsda Nadelbaum unter seiner Decke stellen kann, als arm bezeichnet wird.

    Bäume aus Kunststoff haben durchaus etwas für sich.
    Sie nadeln nicht, sind wiederverwendbar und sehen so schlecht nun auch nicht aus.

    Echte Nadelbäume müssen angepflanzt werden, schaden angeblich nicht der Umwelt.
    Wie viel Platz braucht man da wohl,damit man die Gesellschaft mit einem (Weihnachts)Baum versorgen kann.

    Wer denkt da schon über Klimaschutz. Ist alles fein säuberlich gestreut für den deutschen Michel.
    Unsere Regierung kann doch nun wirklich nicht auch noch den Weihnachtsbaum verbieten. Nein, das würde wirklich zu weit führen …

Die Kommentare sind zur Zeit geschlossen.

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  • Thomas Feirer: echt coole Bilder …
  • Anonymous: achso hier meine email adresse zero88-denis@web.de
  • Anonymous: echt bei dir geht das noch? zu silvester wollen paar leute und ich schön gemütlich auf ein dach feiern ist...
  • Aileen: Ich hab mal ne frage: wo genau ist der Markt und hat der auch sonntags auf? lg
  • Ilse Fuehrhoff: Es gibt in Berlin tatsächlich noch sehr viele, eigentlich ungeahnt viele Hausfassaden oder auch...

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