“Juhuu, ich war dabei!”: Vor ein paar Jahren flogen Maifeiernden in der Oranienstraße Flaschen oder Steine um die Ohren. Das Katz- und Mausspiel mit der Polizei war auch für viele Zugereiste ein Nervenkitzel. Eigentlich wartete jeder nur auf den großen Krach, besonders die vielen Fotografen.
Seit das Myfest die “heiße Zone” in eine Feiermeile verwandelt, sind es zunehmend andere Bilder, die hängenbleiben von diesem Tag – so wie das Obige: Die Straßenschlacht ist fröhlich integriert, weil nur aus Pappe. So ganz stimmt das allerdings doch nicht: Der Polizeipräsident etwa durfte nicht mitfeiern und wurde verjagt. Und ein wenig gekracht hat es dann doch. Am Ende sieht die Gegend zwischen Görlitzer Bahnhof und Kottbusser Tor aus wie nach einer Schlacht, einer Konsumschlacht immerhin.
Einige Bilder vom 1. Mai in Kreuzberg










Ohweia. Das ist ja echt ein Volksfest.
Statt sich zu zu prosten, sollten sich diese Besucher des Kreuzberger Maifests fragen lassen, ob sie tu allen Ungerechtigkeiten dieser Gesellschaft immer nur schweigen und feiern wollen. Das ist der Konsens von heute. Trotzdem gibt es noch wache Menschen, die gegensteuern. WACHT AUF, LEUTE!!!
Ehrlich gesagt ist das dort ein eigenartiges Fest.
Komisches Publikum. Säufer, Migranten, Alternative und dazwischen Touristen.
Straßenzügelanger Grillrauch, alle 2m riecht es anders aber nicht unbedingt besser.
Eigenartiges Politisches wie Flyer der “Kommunistischen Palästinensischen Partei” (hatte ich noch nie gehört), PKK Werbung, Hamas Bücher auf Deutsch.
Leider kann ich dem Fest nicht entfliehen weil ich 5min. von dort wohne aber ich halte das für das eigenartigste Straßenfest der Stadt. Und kein gutes.
(Alles meine persönlichen Eindrücke- soll ja leute geben die das dort toll finden)