Wientjes’ mobile bar from pz on Vimeo. via rebel:art
Zuerst hält eine Robbe und lädt feierwütige Studenten mit Ikea-Schreibtischen und Bücherkisten vor Altbauten ab. In der Öde verfallener Kieze gründen sie Kneipen, Cafés und Läden für seltsame Sachen, die keiner braucht. Dieses Gentrifizierungs-Szenario hat nun eine Berliner Künstlergruppe treffend persifliert: Auf den Pritschen von vier Umzugswagen haben sie eine Bar eingerichtet, stellen die Fahrzeuge an einem beliebigen Ort nebeneinander ab. Feiern mit allem, was für eine gute Kneipe dazugehört. Kaum hat sich der Standort herumgesprochen, düsen sie wieder davon – ohne die Mietpreise erhöht zu haben.
Soweit eine lustige Geschichte. Allerdings hätten die selbst ernannten Gentrifizierungs-Verhinderer ihre Kneipe woanders aufschlagen können als unter der Warschauer Brücke in Friedrichshain. Viele Berliner lassen dort ihre Bierflaschen fallen – auf dem Weg zu Clubs im südlichen Friedrichshain. Dort gibt es nichts aufzuwerten.
Vielleicht hat Robben & Wientjes den Clip auch selbst gedreht. Aber Werbung braucht diese Firma eigentlich nicht. Wenn ich eine Robbe brauche, sind sie alle vermietet.














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