
Über ganz Berlin verteilt hängen sieben Hosen mit sieben Briefen an Henry Miller. An ruhigen Plätzen, wie Sasha Shagi schreibt. Der ukrainische Künstler ist gekommen, um die Berliner mit seiner Begeisterung für den amerikanischen Autor anzustecken. Miller wird diese Briefe nicht mehr lesen können, denn er ist längst tot. Seine schriftstellerisch besten Jahre hatte er im Paris der 1930er Jahre, wo er so lebens- und liebeslustige Werke wie “Wendekreis des Krebses” schrieb.
Eine von Sashas Hosen habe ich in Friedrichshain gefunden, allerdings nicht an einer leisen Ecke. Den Brief hatte leider schon jemand mitgenommen. Ich hätte ihn gern gelesen. Also, falls jemand im Vorbeigehen irgendwo eine Hose auffällt, an die ein Brief geheftet ist, bitte melden!
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Tja, leichter kann man seinen Müll nicht entsorgen.
Zumal man ja in Berlin alles, so auch dies, für “Kunst” hält.
Abgesehen von dieser Aktion möchte ich erwähnen, daß die Bücher von Henry Miller wirklich lesenswert sind…
Ja ,H. Millers Bücher sehr zu empfehlen.
Ach Sarah,
wie schön war das doch früher, als es nur Pinsler und Steinhauer und Metallgießer gab. Da wusste man gleich, was Kunst ist. Und die kommt ja auch von Können, gell?
Wenigstens wissen wir jetzt alle, was garantiert keine Kunst ist. Blogeinträge wie Deiner zum Beispiel. Noch ein wenig jammern, vielleicht?
Also ich finde das eine originelle Aktion. Klar ist das Kunst
Auch eine gute Idee kann man meiner Meinung nach als Kunst bezeichenen wobei es ja letztendlich auf die Umsetzung ankommt.
Genau, es kommt auf die Umsetzung an. Leider hab ich noch immer keinen von den Briefen an Henry Miller lesen können. Hat jemand von Euch einen gefunden?
he-he)
you can read them on my blog
http://www.7pants.blogspot.com
or you need a real ones?
Hi Sasha,
Thanks for your message and keep on travelling. By the way: Great photos from your collaborator Pascal Dumont.
real letters would have been better, of course
Ich hoffe auch, dass jemand den Brief findet und berichtet, was der Ukrainer an Henry Miller schreibt.
Vielleicht ein Gespräch unter Männer aus der Erfahrung
des Stadtlebens.
@alle: Sasha hat die Briefe an Henry Miller auf seinem Blog geposted. Lest selbst!
http://www.7pants.blogspot.com/
vielen Dank