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Hier wartet das hässliche Deutschland

Harald E. war der “Nazi-Pisser” von Rostock-Lichtenhagen: Der arbeitslose Baumaschinist hob 1992 während der schlimmsten ausländerfeindlichen Ausschreitungen der deutschen Nachkriegsgeschichte den Arm zum Hitlergruß. Das Bild des schnauzbärtigen Mannes in Deutschandtrikot und vollgepinkelter Jogginghose ging damals um die Welt, E. wurde zu einer Art Posterboy des neuen “Hässlichen Deutschen”. Darüber soll er sich so geärgert haben, dass er die Jogginghose verbrannte.

Dieses Graffito von Emess zeigt ihn in der Landsberger Allee in Friedrichshain.

Fotostrecke: Berliner Streetart

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16 Kommentare zu “Hier wartet das hässliche Deutschland”



  • Und? Was soll dieser Text dem Leser aussagen?


  • Veröffentlicht doch mal Artikel über “die hässliche Türkei” oder “das hässliche Nigeria” oder “das hässliche Israel”. Gäbe genug Anlässe. Aber wem es nur um Hass und Hetze gegen Deutschland geht, der ist eben selektiv.


  • Danke an den Emess und den Autor! Mit “Ari” haben beide bereits einen passenden Adressaten gefunden!


  • Irgendwie fehlt jede Information/Botschaft im Beitrag.
    Was soll das aussagen?


  • Wozu soll das Bild nun gedanklich anregen?
    Glücklicherweise sieht man diese Gestalt(en) nicht auch noch von hinten. Da würde man nur noch braune Soße sehen.


  • Mit dem “hässlichen Deutschen” von Rostock-Lichtenhagen zeigt sich der Rassismus in der wohl armseligsten Fratze der Nachkriegszeit.
    Gesprüht wurde dieses Motiv erstmals anlässlich der WM 2006- anstelle des “Deutschen Grußes” reckt der “hässliche Harry” hier nun eine Karte mit der Aufforderung “Don´t fuck up!” empor.
    Angesprochen werden damit gleichermassen Spieler wie auch Fans der WM2006 – und zwar ein Ereigniss von solch internationaler Tragweite nicht durch ihr Verhalten zu vermasseln.
    Man fragt sich warum Harry seine Hose und nicht sein Trikot verbrannt hat – letztendlich hat er dieses weit mehr beschmutzt als seine vollgepinkelte Hose.
    Denn wie im Original trägt “Dirty Harry” das Nationaltrikot des Fussballweltmeisters von 1990 – Deutschland, ein Jahr nach der Wiedervereinigung, zwei Jahre vor den Ausschreitungen. 1990 noch Spieler dieser Weltmeisterformation, avancierte Jürgen Klinsmann 2006 zum Trainer der Nationalelf. Die Ereignisse sind dabei nicht nur durch ihre Bedeutung sondern auch durch die verwendeten Symboliken und Protagonisten miteinander verbunden.
    Denn generell thematisiert die Arbeit dem Umgang und die Verwendung von Nationalen Symbolen in Deutschland, die seit Ende des 2.Weltkriegs gewissen Besonderheiten unterliegt.
    Es stellt sich immer wieder die Frage,ob es den Deutschen gegeben ist mit deratigen Symbolen verantwortungsvoll umzugehen.
    Wer nun der Meinung ist, diese Sonderstellung Deutschlands sollte doch nun langsam mal ein Ende haben, und man könne nach nunmehr über 60 Jahren wieder zum nationalen Alltag übergehen, wie andere Nationen auch – dem sei gesagt, dieser Ruf wurde erstmals 1946 laut! For more info check Flickr.com


  • Damit der Autor und alle Kreativen auch künftig genug Zeit für Ihre Aktivitäten haben, kann jetzt noch bis zum 10.02.09 für das bedingungslose Grundeinkommen mitgezeichnet werden:
    epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition

    Hier ist das informative Video zur Petition:
    de.youtube.com/watch?v=no01If2ZPGg


    • Wenn es je ein bedingungsloses Grundeinkommen gibt gehen doch viele Menschen nicht mehr arbeiten. Warum auch?

      Am besten noch ins Ausland überweisen lassen und dann am Strand bräunen während andere Leute dich finanzieren? Alles nur weil man Deutscher ist?

      Wenn aber nur z.B. 25% weniger Beschäftigte als derzeit arbeiten und somit (in Deutschland) Steuern zahlen gibt Deutschland bald nicht mehr.

      Die Lohn- und Einkommenssteuer (inkl. MwSt beim Geldausgeben) sind aber die großen finanziellen Stützen des Landes.

      Schon mal überlegt wer das gesamte Sozialsystem finanziert bzw. dann finanzieren soll?


      • Hallo Robert,

        du wirst uns das doch nicht vorenthalten oder? Ich meine wer das finanziert das mit dem Grundeinkommen. Du hast zwar gefragt ob schon mal jemand darüber nachgedacht hat, doch das allein ist ja wohl doch noch kein Argument das es unmöglich ist.

        Robert an die Macht!!!!!

        Oder wolltest du und hier erklären was es mit dem bedingungslosen Grundeinkommen auf sich hat. bisher hast du ein paar Zahlen genannt und ein inhaltslose fast nichts aussagendes statment abgeliefert.
        Kritik halte ich in deinem Fall für deine Meinung und das ist schön das du eine hast.
        Doch ein wenig mehr als deine Meinung sollte es schon sein. Den Meinungen haben viele über alles mögliche.

        Ruppert


  • Hallo all,

    es ist schon erstaunlich, wie viele auf die wohl gewollt affektgeladene sehr plakativen Aussagen gewisser Blogger
    in ihren postings gerne immer wieder einsteigen. Oder stehen
    die Stimmungsmachenden Schreiber hier schon unter Vertrag?

    Und wenn ich so überlege halte ich diese geposteten Aussagen für wenig Informativ, oder halt wartet doch…… Es sagt mir das dem Tagesspiegel Blogg wohl die Themen ausgehen oder besser noch dem Hrn. Diekmann und konsorten wieder was schlaues eingefallen ist die teilnehmenden hier etwas anzuregen.

    Dieser mit dem Chefredakteur des Tagesspiegels in plauschiger Runde bei ein paar Zigarren
    und ein paar Gläschen champus eingefallen ist wir könnten doch mal wieder was zusammen machen.

    Und da die Zahlen im Zeitungsgeschäft rückläufig sind fusionieren wir doch mal aus einem anderen Blickwinkel. Wir nehmen Hans und August und lassen diese hier zu Wort kommen. Das auch der Tagesspiegel sonst eher unverdächtig für Vorbehalte oder eher in wohlwollender Weise sich unverfänglich über gewisse Themen äußernd, hier an dieser Stell sich solidarisch in erklärter Weise.

    Mit den sonst hier eher abgegrenzten Bildzeitungslesern erklärt. Doch was schreibe ich Inhaltlich geht es wohl eher darum Reizthemen im Umlauf zu halten das kein Verdacht entsteht wir kehren diese unter den Tisch. Ob diese Inhaltlich relevant sind hängt davon ab was Stimmung macht. Da ist es doch fast egal welcher Inhalt zum Besten gegeben wird.


  • @Ruppert

    Gut.

    Sie tun sehr weise und können mir sicher mal Ihren exakten und perfekten Blickwinkel an zwei Beispielen zum bedingungslosen Grundeinkommen erläutern:

    Was passiert denn gesamtwirtschaftlich betrachtet wenn sie
    a) 500 Euro oder
    b)1000 Euro ohne Gegenleistung vom Staat bekommen?

    Ihnen wird doch wohl klar sein, das dies nie funktionieren wird. Schon überhaupt nicht in dieser globalisierten Welt.


  • Deutscher Selbsthass ist auch ganz schön hässlich. Mag das im Friedrichshainer Biotop auch noch so sehr en vogue sein, es ist eine Minderheitenposition.

    Völlig absurd wird es, wenn die gleichen Leute dann abgehobene Sozialpolitikdiskussionen führen wollen (s.o.). Aber keine Sorge, das wächst sich spätestens mit Anfang 30 raus. ;-)


  • Oh, immer dieses Geschwätzt vom vermeintlichen Selbsthass! Als wäre die Nation oh so wichtig. Als gäbe es zwischen Selbstübersteiergung und Selbsthass keinen Mittelweg der Gelassenheit, Gleichgültigkeit und Sensibilität für (bzw. gegen) dumpfen Nationalismus. Ich verspüre keinen Selbsthass, ich schäme mich nur ab und an für meine unter anderem hitlergrüßenden und Flüchtlinge abfackelnden Landsleute.

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