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Zugeschüttet und ignoriert: Radfahren im Schnee

Wem dieses Fahrrad auch gehören mag – es ist im Moment schwer zu benutzen. Räumdienste haben es am U-Bahnhof Frankfurter Tor mit Schneemassen zugeschüttet und auch den Gepäckträger nicht vergessen. Die Radwege und Straßenränder Berlins sehen seit Wochen nicht viel besser aus. Wer trotzdem losradelt, wird für seine Umweltfreundlichkeit “regelrecht bestraft”, klagt der ehemalige Fahrradbeauftragte Benno Koch gegenüber der taz.

Alles was bleibt, ist sich in eine der vollen S-Bahnen zu quetschen und auf das Tauwetter zu hoffen.

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18 Kommentare zu “Zugeschüttet und ignoriert: Radfahren im Schnee”



  • Und nicht nur das…Radwege sind auch meist ungenügend bis gar nicht geräumt. Benutzt man dann die Strasse wird man von Autofahrern angepöbelt bis nahezu angefahren, weil sie enorm knapp an einem vorbeifahren. Man ist ja auf IHRER Spur.


    • Ja so ist es, in der Krise (in Berlin Schneechaos genannt) zeigt sich das wahre Gesicht der Gesellschaft:

      ALLES WIRD GETAN, UM DEM AUTOFAHRER FREIE FAHRT ZU GEBEN; JE BESSER GERÄUMT, UM SO SCHNELLER WIRD WIEDER GEFAHREN! DASS FUSSGÄNGER UND RADFAHRER NICHTS SIND; ZEIGEN DIE ZUSTÄNDE AUF DEN RAD- UND GEHWEGEN.

      Wo sind denn unsere Politiker,? Ob sie wohl auch mal zu Fuß gehen.
      Zur Säuberung der Rad- und Fusswege müssen entsprechende Gelder eingeplant und bereit gestellt werden. Wir haben so viel Arbeitssuchende, warum nicht Bewegung an der frischen Luft?
      Wir haben einen Stellenpool, warum nicht Bewegung an der frischen Luft? Ja, ich weiß, das ist eine Zumutung. Dafür nimmt dieser Senat in Kauf, dass Fußgänger und Radfahrer unabhängig vom Alter seit mehr als 4 Wochen z.T.öchsten Gefährdungen und Zumutungen ausgesetzt sind.

      Ries.


  • Tja, die einen haben meist unbegründete Angst vor Kriminalität in der U-Bahn, die anderen erleben reale Kriminalität auf der Straße – zur Abstrafung vermeintlichen Fehlverhaltens werden Radfahrer immer wieser absichtlich gefährdet. Kommt es so zum “Unfall”, so wird nicht wegen Körperverletzung ermittelt.


    • Autos müssen mit Winterreifen unterwegs sein. Aus gutem Grund. Wer auch nur etwas Verstand hat, lässt bei diesem Wetter sein Fahrrad stehen! Auf den Strassen sind sie im Moment ein einziges Verkehrshindernis und mit ihrm Gewackle und Umgefalle wirklich überhaupt nicht berechenbar. Durch die Strassenverhältnisse sind die Spuren im Grunde völlig verjüngt-alles geht enger zu. Es ist nicht immer nur der böse Wille der Autofahrer. Leute, versucht doch bitte einzusehen: manchmald muss das Radel stehen bleiben. Die dünnen Reifchen sind nicht für Schnee und Eis gebaut…Sommerreifen an Autos haben im Moment auch verheerende Folgen..


      • Gewackle und Umgefalle?
        Wieso wird denn gewackelt und umgefallen? Vielleicht weil Autofahrer im Abstand von wenigen Zentimetern überholen, weil sie meinen die Straße würde ihnen gehören? Weil sie meinen, dass nur sie das Recht haben auf der Straße zu fahren?
        Wieso sollte das “Radel” stehen bleiben müssen? Es soll auch Leute geben die kein Auto, ja nicht einmal einen Führerschein besitzen und die nicht mit einem überdimensionierten Gefährt die Umwelt verschmutzen. Und die S-Bahn ist ja zur Zeit wohl nicht mehr die Alternative die sie mal war.
        Und an die Radfahrer, die sich durch solche Kommentare wie von apo nicht davon abbringen lassen mit dem Rad zu fahren:
        In der Mitte der Spur fahren. (dann aber bitte nicht so lansgam, dass die Autfahrer zurecht über ein Verkehrshindernis schimpfen können)
        Das hat erstens den Vorteil, dass die Autofahrer beim Überholen mehr Abstand lassen und zweitens, dass bei knappem Übrholen mehr Platz zum Ausweichen bleibt.


      • Unverschämtheit.

        so eine Antwort zeugt schon von unfasslicher Arroganz.

        Diese Selbstverständlichkeit mit der Autofahrer die Straßen als ihren Besitz betrachten ist erschütternd.

        Auch Autofahrer können bei dieser Witterung in die Öffentlichen Wechseln. Falls das nicht geht – muss man im Zweifel auch mal hinter einem Fahrradfahrer gedulden.

        Der hat sicher mindestens das gleiche Recht auf Nutzung der Straße.


        • Irrtum auf der ganzen Linie.
          Autofahrer zahlen KFZ Steuern. Sie bezahlen die Straßen.
          Radfahrer tragen absolut nichts dazu bei.
          Sie sind die Parasiten des Straßenverkehrs. Von Ausnahmen abgesehen.
          Die Straßen gehören denen die dafür zahlen.
          Alle anderen sind Gäste die sich auch so zu benehmen haben.
          Basta.


          • Langsam wird es lächerlich.
            Ich zitiere §2 Absatz 1 der StVO: “Fahrzeuge müssen die Fahrbahn benutzen [...]”
            Zeigst du mir jetzt die Stelle an der steht, dass Fahrräder keine Fahrzeige sind?
            Danke.
            Desweiteren §2 Absatz 4: “[...]Eine Benutzungspflicht der Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung besteht nur, wenn Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist.[...]”

            Ach und wenn du die Behauptung aufstellst, dass KFZ-Steuern für den Straßenbau verwendet werden, kannst du uns sicherlich auch eine Quelle dafür zeigen, nicht wahr?
            Noch ein Zitat aus einem unserer tollen Gesetzestexte, diesmal aus der AO. §3 Absatz 1: “Steuern sind Geldleistungen, die nicht eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen [...]”
            Dann würde ich dich auch gerne noch einmal darauf aufmerksam machen wie den die Höhe der KFZ-Steuern festgelegt wird. Na?
            Hubraum und CO2 Ausstoß, richtig!
            Da Fahrräder weder einen Motor besitzen noch CO2 ausstoßen hat sich die Sache damit erledigt oder?
            Danke.
            Setzen, Sechs!


      • Ich habe weder Auto noch Fahrrad und bin, wenn nicht gerade in der U-Bahn, meist zu Fuß unterwegs.

        Leider haben es die meisten Hausbesitzer, aber auch der Bezirk, versäumt, den Schnee rechtzeitig zu räumen, so dass jetzt überall eine knubbelige Eisschicht existiert.

        Anstatt diese Eisschicht zu entfernen, wird darauf nun regelmäßig etwas Sand oder Split gestreut, aber richtig rutschfrei ist das nicht.

        Fazit: Wenn man es eilig hat, einfach die Straße nutzen. Wenn sich genug Autofahrer beschweren, werden hoffentlich auch mal die Geh- und Radwege geräumt.


      • ich hör’ wohl nicht richtig! für jemand wie sie müsste sich mal der staatsschutz interessieren. die neue herrenrasse ist wohl ausschliesslich im auto unterwegs.


        • So eine kleinkarierter reply spricht hoffentlich nicht für die Mehrheit der Radler, “Onkel Johann”.
          Aus gutem Grund ließen die meisten Radfahrer in Berlin ihre Zweiräder stehen. Schon bezeichnend, wie reflexartig einige Radradikale ihre bornierte Haltung selbst bei solcher Ausnahmewitterung loslassen, verrät mehr über ihren Geisteszustand.


      • Ich kann nicht erkennen, warum ich – hätte ich die Wahl – ein höheres Recht zur Autofahrt als zur Fahrt mit dem Rad hätte. In meinen Augen ist Fremdgefährdung auch immer unvernünftiger als Eigengefährdung. Dem an anderer Stelle eingebrachten Argument, Autofahrer hätten ein höheres Recht am städtischen Lebensraum, das sich aus der Kfz-Steuer ableitet, kann man eigentlich nur die entsprechenden Modellrechnungen gegenhalten, die hinlänglich bekannt ist. Wir Nicht-Autofahrer subventionieren Eure Parkplätze mit, das ist der eigentliche Skandal.


  • Ich kann das Gejammere nur noch sehr ungern hören. Das umgekehrte Verhalten ist doch genauso häufig. Wann hören denn die Radfahrer endlich auf anfahrende Fahrzeuge ohne ausreichenden Sicherheitsabstand rechts zu überholen? – Alle müssen sich an die StVO halten, Auto- und Radfahrer.


  • Wer glaubt hier, dass die Straße ihm gehöre? Das sind immer wieder die warnbewesteten und sturzbehlemten Kampfradler, die provokant eine ganze Fahrbahn besetzen, um Autofahrer zum dichten Überholen geradezu zu nötigen. Und dann hinterherschimpfen und an der nächsten Ampel aufs Autodach schlagen.


    • Das ist dein Ernst?
      Warnweste:
      Der Radfahrer möchte, dass die Autofahrer ihn sehen.

      Helm:
      Der Radfahrer möchte, dass sein Kopf unversehrt bleibt, falls er doch einmal von einem Autofahrer umgefahren werden sollte.

      Ganze Fahrbahn besetzen:
      Hatten wir schon. Fahrbahn ist besetzt -> Autofahrer muss auf die andere Spur ausweichen zum Überholen -> mehr Abstand zum Radfahrer.

      Hinterherschimpfen:
      Berechtigt. Einzuhaltender Mindestabstand beträgt laut StVO 1,5m.
      Aufs Autodach schlagen:

      Radfahrer wurde vom dicht überholenden Autofahrer erschreckt, Autofahrer vom Knall auf dem Autodach. Solange also kein Blechschaden entsteht…1:1.


      • Mein Ernst? — Aber ja!!

        Radfahrer sind eine Plage, die ein böser Geist geschickt hat.

        Ausgestattet mit einem grünen Selbstbewusstsein (ich bin der Gute, Autofahrer sind die Bösen), provozieren und terrorisieren sie Autofahrer (immerhin die Mehrheit, verglichen mit den Ökotretern) und vor allem die Fußgänger, drangsalieren Automobilisten, damit sie hinterher behaupten können, man habe sie zu dicht überholt; sie benutzen absichtlich ihre Radwege NICHT, um den automobilen Verkehr zu stören.

        Sie missachten systematisch die Ampeln. Ein Radfahrer, der NICHT bei Rot fährt, scheint eine absolute Ausnahme zu sein.

        Sie befahren noch JEDE Einbahnstraße in Gegenrichtung.

        Sie brettern über jeden Bürgersteig; Oma Meume ist denen völlig egal. Denn sie sind ja die Guten!

        Radfahrer müsste man entweder ganz verbieten, oder aber per Arbeitslager zu sozial-konformen Verhalten zwingen.


  • Liebe Foristen,

    es ist immer wieder die selbe Diskussion, wer ist im Recht? Na StVO §1 Gegenseitige Rücksichtnahme, gebt einfach gegenseitig auf euch acht und habt VERSTÄNDNIS für den jeweilig anderen.

    Ich fahre beides, jedoch am meisten Fahrrad, und für diesen Winter habe ich mir sogar Spikereifen zugelegt, da ist nichts mit rutschen und wackeln, das kann der Autofahrer hinter mir natürlich nicht wissen, wenn mal wieder die Hupe gedrückt wird, weil ich zügig in der Spurmitte fahre. Natürlich muss sich auch der Autofahrer den Verkehrsverhältnissen anpassen und so wie in einem anderem Beitrag schon geschrieben, kann der Autofahrer ja auch mit den ÖPNV fahren, wenn er kein Fahrrad hat :) .

    Und dann noch, ich fahre auch bei Rot mit dem Fahrrad, ich bin mir meiner Schuld bewusst, jedoch fast jeder Autofahrer der meckert, dass ein Fahrradfahrer eine Ordnungswidrigkeit begangen hat, muss doch auch ehrlich zugeben, dass er als Autofahrer schon auf Fußweg, Radweg geparkt, die Geschwindigkeit überschritten hat, abbiegepfeile nicht beachtet hat usw.

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