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Townhouse-Einblicke: Wenn Eigentümer bloggen

Es wurde viel darüber spekuliert, wer in die neuen Townhouses in Mitte und Friedrichshain einziehen würde – in jene mehrgeschossigen Reihenhäuser mit Vorstadt-Charme und meist kleiner Grundfläche. Könnten Gardinen und Wandfarben Aufschluss geben über den Geschmack der Besitzer, Autos in den Vorgärten?

Interessant ist in dem Zusammenhang das Weblog Townhouse Chronicles, das zwei künftige Bewohner führen. Auch wenn bislang nur die Bodenplatte ihres Neubaus liegt, machen sich Dangerfunker und Biggi seit einem guten halben Jahr Gedanken über neue Nachbarn, Inneneinrichtung und eben auch Wandfarben. A bissl exhibitionistisch? Und wenn schon…

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9 Kommentare zu “Townhouse-Einblicke: Wenn Eigentümer bloggen”



  • Na das Prekariat wird dort ja nicht einziehen. Die wohnen dann ein paar Straßenzüge weiter weg. Dann muss man sich halt schützen mit Gittertoren, Kameras, Wachschutz und ähnlich nützigem Zeugs.
    So wie man es halt in anderen Weltmetropolen ebenso macht.
    Abschottung.


  • Der Townhouseblog ist einfach nur neumodische Werbung! sonst nix.


  • Wer es sich leisten kann dort zu wohnen und dies dann will soll das doch machen.

    Ob eingezäunt oder nicht.

    Ich finde diesen Artikel und das Thema sehr von Neid geprägt.

    Es gibt schon immer in den Ex-Westbezirken und auch inzwischen in allen Ex-Ostbezirken und gerade im und im Umkreis des Stadtzentrums sehr gute teure Wohnungen. Lofts, Etagen… Die kosten auch nicht weniger, meist sogar mehr als die geplanten Mietkosten und haben teilweise auch ein besseres (weil höherwertiges) Wohnumfeld.

    In z.B. Kreuzberg, Prenzlauer Berg, F-hain oder Mitte wurden aus vielen Häuser-oder Fabrikruinen oder leeren verkommenen Ecken sehr schöne Gebäude mit Lofts oder Wohnungen.
    Ich finde das nicht so schlecht.


  • Einfach nur Datenmüll!


  • Liebe Anne Onken,
    wenn man von seinem Fenster auf den Hof schaut, hat man ja immer die Moeglichkeit, die breite Palette des Lebens zu sehen.
    Ich empfehle Ihnen einen Tapetenwechsel. Ziehen Sie zum Beispiel nach England. Sie koennten sich die Idee der Townhouses – die ja Vorbild fuer die in Berlin entstehenden Gebiete sind, wie man auf http://www.prenzlauer-gaerten.de lesen kann – durch den Kopf gehen lassen. Sie koennten versuchen, Englaendern die Diskussionen in Berlin zu erklaeren. Zum Beispiel, dass in Berlin Haeuser gebaut werden, die anschliessend verkauft werden sollen und dass sich Berliner nun fragen, ob dort Menschen einziehen, die Geld haben (aber wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Gegenueber Sie irritiert ansieht). Oder Sie erklaeren den Anspruch, als Welfare-Empfaenger in ein Haus zu ziehen, was mehrere hunderttausend Euro kostet.
    Viel Spass :-D


  • Tja,Tscha, das mit den Ratschlägen ist immer so’ne Sache.
    Bleiben Sie in Berlin, genießen Sie den Knaller am Brandenburger Tor.
    Dann gibt es da noch die http://www.grazer-gaerten.de/ .
    Die sind auch sehr schön. Vor allem die dortigen Bilder. Wenn man das Umfeld nicht kennt. Gehörte alles einmal der GSW und dem Berliner Senat.
    Wurde jahrelang nichts gemacht. Dann wurde die GSW bekanntlich als Meisterleistung des Berliner Senats (stellvertretend der regierende Partymeister) an amerikanische “Investoren” “verkauft” und wieder verkauft. Und die Berliner? Die wurden nicht gefragt sondern gleich kurzerhand damals mit verramscht. Wem es nicht passte, hatte die freie Wahl auszuziehen. Machen Sie keinen “Tapetenwechsel”, sondern überzeigen Sie sich von der Pracht “der Grazer Gärten”.
    Sie werden überrascht sein. Es handelt sich übrigens nicht um Townhouses. Sondern nur um sanierte Berliner Wohnungen. Mit der “üblichen” Mietpreissteigerung nach der Sanierung.
    Namen sind etwas besonderes. In diesem Fall wie Schall&Rauch.


  • @Bernd
    A happy new year from Ben beyond the channel and feel free to fight again everything what hinders you from being happy. And never give up, Berlin needs people like you. While you are fighting, with due respect, I enjoy my job, my salary, my holidays and of course, my home on the beautiful countryside :-D


  • Mit dem schlechten Englisch hast Du auf der Insel Arbeit gefunden? Sachen gibt’s…


  • Eine kleine Polemik: Ich weiss, ich weiss, man kann ja wegziehen, wenn es einem nicht gefällt – aber ich wohne seit 23 Jahren in der Gegend und hab (fast) alles miterlebt und klar, es kann nicht alles beim Alten bleiben, aber was auf dem Schlachthof-Gelände gebaut wird, ist eine Frechheit.Ich kann ja den Traum vom eigenen Haus nachvollziehen, aber muss das auf Kosten der Umgebung gehen? Ich werd jetzt wieder mit der S-Bahn irgendwo hintingeln um dann irgendwo draussen im Grünen spazieren zu gehen, so wie damals, als das Gelände noch nicht so schön grün war. Es ärgert mich, denn vor einigen Jahren hatten wir noch “geträumt”, dass es einen schönen weitläufigen Park geben wird.
    Und daran, dass der übrig gebliebene, große freie Platz ständig mit Hunden und feiernden Jugendlichen “sehr belebt” ist, zeigt doch, dass eigentlich zu wenig Platz in dem Stadtteil ist, was jetzt noch um einiges verschärft wird. Und dass nun auch noch ein Kaufl*nd dorthin geklotzt wird, ist doch nur noch höhnisch, oder?
    Also intelligente Stadtentwicklung kann das nicht sein, effiziente Nutzung stelle mir anders vor. Ganz abgesehen davon: wer hat die Flächen verkauft, wer hat sie gekauft? Die Stadt ist durch diesen Deal nur noch ärmer geworden, sie hat nichts hinzugewonnen, außer ein paar brave Steuerzahler, die in spätestens 10 Jahren wieder das Weite suchen, weil hier mittlerweile absolut nichts zu holen sein wird. Dafür werden die Kollegen, die im Prenzlauer Bogen “residieren” werden, schon sorgen.
    Naja, vielleicht waren die Verantwortlichen der Stadt so weitsichtig und meinten, sie müssten vorsorglich dafür sorgen, dass alle Freiflächen zubetoniert werden, damit dort nicht wild gezeltet werden kann…

Die Kommentare sind zur Zeit geschlossen.

Neue Kommentare

  • Thomas Feirer: echt coole Bilder …
  • Anonymous: achso hier meine email adresse zero88-denis@web.de
  • Anonymous: echt bei dir geht das noch? zu silvester wollen paar leute und ich schön gemütlich auf ein dach feiern ist...
  • Aileen: Ich hab mal ne frage: wo genau ist der Markt und hat der auch sonntags auf? lg
  • Ilse Fuehrhoff: Es gibt in Berlin tatsächlich noch sehr viele, eigentlich ungeahnt viele Hausfassaden oder auch...

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