Ronald Reagan, Bill Clinton und George Bush halten Händchen am Savignyplatz in Charlottenburg. Sie erinnern dabei eher an eine Bande von Bankräubern als an Staatsmänner. Anders als dieses Graffito vermuten lässt, haben die Berliner die letzen US-Präsidenten aber nicht über einen Kamm geschoren. 2005 gab es viel Wut auf George W. Bush, im Juli dieses Jahres Euphorie für Barack Obama (siehe verlinkte Fotos).
Bleibt die Frage, ob der Neue im Weißen Haus eines Tages auch in diese Reihe gestellt wird. Aber das hängt wohl davon ab, wie ernst die neue Administration die Menschenrechte nimmt oder die Souveränität anderer Staaten.
Fotostrecke: Berliner Streetart










Eins ist mal sicher.
Der “neue” wird nichts anders machen als der “alte” Präsident.
Amerika ist das mächtigste Land der Welt und hat die größte Verantwortung. Das wissen auch beide Kandidaten. Zumal auch beide in Grundsatzfragen einig sind.
Irak, Afganistan und der Krieg gegen den Terror bleibt und wird ggf. ausgeweitet (Irak, Syrien).
Noch dazu beginnt erst der Kampf um die Rohstoffe.
Wenn die Deutschen aus Unwissenheit oder Schuldgefühl glauben eine andere Hautfarbe macht gleichzeitig bessere oder andere Politik werden Sie wohl was dazulernen. Um Gouverneur in den USA zu werden braucht man Geld und viele Verbündete. Das ist meist die Oberschicht (Industrielle…) des Landes. In deren Schuld steht man dann.
Bei Präsidenten ist es noch schlimmer.
Nicht mal JFK konnte an seinen “Gönnern” vorbei regieren. Obama oder Kerry werden dies auch nicht können.
Die grundsätzliche Hoffnung auf positive Veränderung will ich mir aber nicht nehmen lassen.