

“Will jemand eine Motz kaufen?” Diesen Spruch von Verkäufern der Obdachlosenzeitung Motz kennt jeder, der schon mal in der Hauptstadt war und ein paar Mal die U-Bahn benutzt hat. Seit kurzem wird auch an Wänden für das Magazin geworben: Im Bezirk Mitte formen Collagen aus Artikeln der Zeitung einen Mantel, einen Suppenteller oder ein Bett.
Die Plakate dieser Spendenkampgagne werden auch über Werbung für Bier oder Kulturereignisse geklebt, was man gemeinhin Adbusting nennt. Dabei erhält die Werbung im Hintergrund oft einen lächerlichen oder subversiven Einschlag. Ob es dem Verein hilft, bei der Berliner Bevölkerung mehr Geld für Obdachlosen-Übernachtungsplätze locker zu machen?
Mehr Infos: Motz Online








