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Prenzlauer Bergs jüngstes Viertel hat sein Zentrum gefunden

Der Weg ins Herz des neuesten Viertels von Prenzlauer Berg führt über einen frisch angelegten Parkplatz. Wer sich zwischen Autos hindurch schlängelt und vollen Einkaufswagen ausweicht, die Kinder schlingernd vor ihren Eltern her schieben, steht plötzlich vor einem riesigen Einkaufscenter. Es gibt bereits drei Supermärkte in der Nähe, doch erst mit diesem schnell hin geklotzten Shoppingparadies erlebt die Gegend zwischen S-Bahnhof Storkower Straße und Eldenaer Straße jetzt das Ende ihrer Beschaulichkeit. Der Weg vom Niemandsland zwischen drei Bezirken zum Kaufland Prenzlauer Bergs war kurz.

Auf dem alten Schlachthofgelände, das an Friedrichshain und Lichtenberg grenzt, wuchert auf einigen Baugründen noch immer Gras. Doch die Zeit, in der dort Punks ohne Aufsehen durch die Zäune krochen und in Ruhe ein Bier trinken konnten, ist vorbei. Die Halle im Hintergrund des obigen Bildes wird gerade saniert, eine weitere wartet noch auf einen Investor.

Als die Gegend Anfang des Jahres den ersten Rang im Sozialatlas Rang belegte, rieben sich viele Berliner verwundert die Augen. Was, Eldenaer Straße? Wo ist die denn? In keinem anderen Viertel hat sich die Einkommen- und Arbeitsssituation derart verbessert. Kein Wunder, denn die schöne neue Vorstadtwelt besteht nur aus Townhouses genannten Mini-Reihenhäusern. Schwabenhass gibt es nicht in der anschwellenden Townhouselandschaft, denn die Zugezogenen leben ganz unter sich.

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8 Kommentare zu “Prenzlauer Bergs jüngstes Viertel hat sein Zentrum gefunden”



  • Na und? Was ist die Botschaft?


  • Wenn Berlin etwas braucht, dann noch mehr neue Shoppingcenter. Hat man zuletzt am Alexanderplatz gesehen. Da ist seit der Eröffnung des Alexa wesentlich mehr los, obwohl die Leute denselben Kram an mehreren Stellen kaufen können. Das funktioniert anscheinend auch in dieser neuen Vorstadt…


  • Na was solls, in dem Park ist es eh immer zu windig. Bezüglich der Halle: Ich hoffe dass sich ein Investor für eine Go-Kart-Bahn finden wird :) oder is das zu laut für die Townhouser? Im Sommer solls ja da ab und zu mal Techno geben auf der Wiese… oder jetzt nicht mehr?
    Warum haben die nicht einfach alles mit einem schwedischen Möbelhaus zugeklotzt? Naja, es gibt offensichtlich viele Wege, stadtplanerische Chancen zu vertun. Die Wildwiese vor 3 Jahren hat mir am besten gefallen. Aber da konnte man ja auch noch weit gucken.


  • Zum Artikel kann man dem Verfasser raten seine Ortskenntnisse zu verbessern. Der Bereich gehört zum Ortsteil Friedrichshain, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.


  • Und er liest sie doch, die Kommentare.


  • @ Bolle Schlachthof gehört zu P-Berg und damit verwaltungsmäßig zu Pankow.


  • Leider trotzdem ein Fehler im Bericht: Es leben bei weitem nicht nur Zugezogene dort. Auch Ur-Berliner.

Die Kommentare sind zur Zeit geschlossen.

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  • Thomas Feirer: echt coole Bilder …
  • Anonymous: achso hier meine email adresse zero88-denis@web.de
  • Anonymous: echt bei dir geht das noch? zu silvester wollen paar leute und ich schön gemütlich auf ein dach feiern ist...
  • Aileen: Ich hab mal ne frage: wo genau ist der Markt und hat der auch sonntags auf? lg
  • Ilse Fuehrhoff: Es gibt in Berlin tatsächlich noch sehr viele, eigentlich ungeahnt viele Hausfassaden oder auch...

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