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Archiv für das 'Party'-tag

Get obamatized: Berlin feiert Barack O.

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Obamatized, baptized – ja, es scheint ein Segen für Amerika zu sein, endlich einen neuen Präsidenten vorweisen zu können.  Einen Präsidenten, für den man sich im Ausland nicht ständig rechtfertigen muss. Sie haben mir leid getan, die Exil-Amerikaner in Berlin. Ehrlich. “Wir haben Bush nicht gewählt, Bush ist scheißa.” Harte Worte, aber immer wieder gehört, von Kristen, Dasha und anderen.  Amerika ist nicht gleich Bush – und genauso wenig gleich Obama, aber dazu später mehr.

Das Obama-Fieber hat Europa längst gepackt. Amerika-Fähnchen haben plötzlich nichts Anrüchiges mehr und werden so selbstverständlich verteilt wie Brownies: Was sie jetzt mit der Fahne machen solle, fragt eine Bekannte etwas ratlos, als wir in der S-Bahn sitzen und rollt die Mini-Fahne zusammen, die ihr eine Frau auf der Inauguration-Party im Schleusenkrug in die Hand gedrückt hat. Wegwerfen? Oder aufheben für den nächsten  Obama-Besuch in Berlin?

Man stelle sich eine völlig enthusiasmierte Menge vor, die Angela Merkel Deutschland-Fähnchen schwenkend zujubelt. Oder an Frank-Walter Steinmeiers Lippen hängt, wenn dieser etwas von Zuversicht und Hoffnung murmelt? Grotesk.

Stille Tage im Klischee | Freundlich im Sinkflug

Manche Wochenenden funktionieren wie eine lange Wellness-Kur. Man fühlt sich danach jung, bzw. meint, dass es in der Jugend so gewesen sein muß wie an diesen Tagen. Also lange und unverschämt schnell mit dem Leihwagen über Autobahnen fahren, irgendwo in Neufünfland im Gasthof zum großen, goldenen M einzukehren um dann die Band für einen 90 Minuten-Auftritt am Club abzusetzen. Am nächsten Tag wieder zurück und relativ tot in die Schlafstatt.

Das dazwischen war wieder einmal eines meiner typischen Berlin-Erlebnisse. Ein Club, den ich bisher nur aus dem de:bug-Dates-Newsletter (kurzgefasst: E-Mail-basierter Terminkalender von Berliner DJs für Berliner DJs) kannte und der sich als originäre Sperrmüllhalde entpuppte, aber dafür mit mächtigem Sound. Immerhin. Die Veranstalter nett und organisiert (eine angenehme Ausnahme) und fast ausschließlich Gäste aus der alten Heimat (nein, nicht Reutlingen). So war der Abend dann auch zu einer zivilen Zeit vorbei, was ich mit steigendem Alter und kurz vor der Grube immer häufiger begrüße. ‘Stille Tage im Klischee | Freundlich im Sinkflug’ weiterlesen

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  • sickboy: Radfahren auf dem Bürgersteig ist eine Sauerei. Soll ich auf der Straße laufen um euch Platz auf dem...
  • Jiri Trinks: … so isses. Dass es die deutsch-SOWJETISCHE Freundschaft nicht mehr gibt, liegt ja eher am...
  • mabi2000: Radfahren auf dem Bürgersteig ist dann OK, wenn die Straße aus Pflastersteinen (viel zu holprig für...
  • prettyfield66: In meinem Kiez räumen die Bewohner beim ersten Sonnenstrahl sämtliches Mobiliar aus den Wohnungen und...

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