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Protestmail an den Botschafter von Birma

Wollte eigentlich etwas anderes schreiben, aber gerade erreicht mich diese Protest-Email, adressiert an die Botschaft von Birma/Myanmar. Habe sie abgeschickt.

Sehr geehrter Herr Botschafter,
sehr geehrte Damen und Herren,

ich bedaure es sehr, dass den Menschen Myanmars durch den Wirbelsturm ein solch großer Schaden entstanden ist und möchte Ihnen hierfür meine Anteilnahme aussprechen.

Mit Entsetzen musste ich jedoch zur Kenntnis nehmen, dass von Ihren “Autoritäten”, wie es in der Pressemitteilung auf Ihrem Internetauftritt heißt, internationale Hilfslieferungen verhindert werden. Wenn elementare Hilfe ausgeschlagen und dadurch das Überleben von hundert Tausenden von Menschen aufs Spiel gesetzt wird, handelt Ihre Regierung fahrlässig und verantwortungslos.

Die Reputation Ihrer Regierung hatte bereits bei den Unruhen des vergangenen Jahres einen erheblichen Schaden genommen. Mit dem gegenwärtigen “Krisenverstärkungsmanagement” entsteht zusätzlich der Eindruck, dass die Verantwortlichen einem Zynismus der Macht unterliegen. Auch wenn “westliche” Regierungen nicht immer ein leuchtendes Gegenbeispiel zu despotischen Formen der Machtausübung darstellen, möchte doch darauf hinweisen, dass das Leben auch dann interessant sein kann, wenn man andere Menschen nicht unterdrückt.

Ich bitte Sie daher eindringlich, im Interesse der Bevölkerung Myanmars darauf hinzuwirken, dass dem Leid schnell Abhilfe geschaffen werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

DEIN NAME

Das Schreiben kann an folgende Adresse verschickt werden: info@botschaft-myanmar.de

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4 Kommentare zu “Protestmail an den Botschafter von Birma”



  • Was für ein Quatsch.

    Jahrelang interessiert dieses Land niemanden auf der Welt. Ausser den paar Urlaubern die dieses Land lieben.

    Sie sollten nicht alles glauben und nachplappern was andere Medien insbesondere die USA über dieses Land schreibt/sagt.

    Wer sich mit dem Land beschäftigt hat und vor allem mal dort war sieht das etwas anders.
    Viel Positiver. Die Einheimischen sind sehr zufrieden mit sich, der Welt und der Regierung. (Mal jetzt vom Wirbelsturmschaden abgesehen)

    Zumindest war das mein Eindruck nach jährlichem 4-Wochen Urlaub in 3 Jahren in verschiedenen Teilen dieses Landes.


  • Die Einwohner Birmas zufrieden mit der Regierung?? – Ich hör wohl nicht richtig! Natürlich muckt da keiner direkt auf, wenn Du da als Tourist vorbeikommst. Aus Angst vor Knast und Folter.


  • Ja genau Martin, Sie wissen das aber genau.

    Wie oft waren Sie dort und haben täglich mit verschiedenen Einwohner gesprochen, bei Ihnen geschlafen, mit Ihnen gegessen und sind als Rucksacktourist durchs Land gereist?

    Wie gesagt ich bin seit Jahren Gast dieses Landes und hatte/habe Kontakt zu verschiedenen Einwohnern. Angst ist mir dort nie aufgefallen.

    Klar ist das Militär dort vertreten. Aber das ist mir auch in Sri Lanka oder z.B. Thailand aufgefallen.

    Allerdings so wie jetzt, das die USA die Lieferung von Hilfsleistungen an politische Bedingungen knüpft kann es ja auch nicht laufen.

    Das hatte ich heute bei der Katastrophe in China vermisst. Dort stellt keiner Forderungen für die Lieferung von Hilfsgütern.


  • Oh und ganz wichtig!

    Heute hat sich ja erwartungsgemäß noch die Linke zu diesem Thema geäußert. Mit der Forderung nach einer Invasion von Myanmar!

    Das die auch immer auf solche Züge aufspringen müssen um zu zeigen das es Sie noch gibt.

    Übrigens liebe Anne:
    Burma hieß dieser Staat unter den Kolonialherren.
    Die neue Republik heist schon lange Myanmar.

Die Kommentare sind zur Zeit geschlossen.

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  • Thomas Feirer: echt coole Bilder …
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