Wir bloggen Berlin – Blog News Bezirke

So kämpft man in Moabit gegen Hundehaufen

Ansprühen, Schild dran und auf das schlechte Gewissen warten. So lässt sich eine Aktion der Nachbarschaftsinitiative Elberfelder Kiez rund um die Elberfelder Straße in Moabit zusammenfassen, von der mir Mitorganisator Torsten Schmidt dieses Foto geschickt hat.

Er und seine Mitstreiter hätten Hundehaufen mit Farbe angesprüht und ein Schild mit der Aufschrift “Haste mal ‘ne Tüte” hinterlassen, berichtet Schmidt. Zwei Tage nach der Aktion seien immerhin zwei farbige Haufen weggeräumt worden, freut er sich. Die Schilder waren noch da. “Wir wollten etwas unternehmen, das eine Portion Unernst beinhaltet, nicht nach dem Bezirksamt und Bestrafung ruft und trotzdem eine klare Appellfunktion hat”, kommentiert der Aktivist seinen Einsatz.

Von einer weiteren, unappetitlichen und gemeinen Methode berichtete mir ein Bekannter. Man könne die Hundehaufen mit Kakaopulver überstreuen, worauf die Verursacher sie auffressen würden -  noch bevor sie ihre Halter davon abbringen können. Das dürfte auch jenen Hundehaltern das Gassi-Gehen versauen, die ihren Dreck gewissenhaft eintüten.

Auch lesenswert:

16 Kommentare zu “So kämpft man in Moabit gegen Hundehaufen”



  • also ich bin in diesem jahr noch in keinen hundehaufen getappt.


  • ansprühen, schildchen drucken zusammenbasteln und reinpieksen… wenn man sonst keine probleme hat…


  • Als Hundehalter achte ich darauf, dass mein hund keine hundehaufen hinterlässt.ich möchte einmal wissen ob ein hund jemals eine zigarettenschachtel,eine getränkebüchse,ein tempotaschentuch,eine glasflasche oder zigarettenstummel aus dem autofenster geworfen hat oder komplette aschenbecher aus dem auto ausgeschüttet hat,woher kommen die vielen glasscherben auf wegen und strassen, oder vielen mülltüten im gebüsch oder neben bänken,oder grafittis oder vandalismus,würde soetwas je ein TIER tuen?


    • Ihr Hund hinterlässt keine Haufen? Dann eben einen Hunde-Hügel, -Berg oder eine Hundeerhebung. Wie auch immer Sie es nennen.

      Aber Sie haben recht es gibt auch ausserhalb der Tierwelt Verursacher von Schmutz und Dreck.


    • Hundehalter meinen allen Ernstes, weil sie Hundesteuer zahlen, kann ihr Hund auch überall hinmachen! Wie bescheuert muss man sein, um sowas zu denken und zu äußern?


  • es ist doch immer die selbe leier von den hundebesitzern die ihre hundehaufen liegen lassen. entweder kommt die hundesteuer oder es wird auf anderen müll abgelenkt. wir haben schon über 5000 fähnchen in ganz deutschland verteilt und was man da für emails bekommt kann sich keiner vorstellen. diese unverantwortlichkeit zieht sich durch alle bereiche von einigen hundebesitzern. zum glück gibt es aber genug hundehalter die es genauso anstinkt mit den verursachern über einen kamm geschehrt zu werden. ich finde es gut wenn jemand gewaltfrei auf einen missstand aufmerksam macht. weiter so


  • Also, ich finde, dass das Problem nicht das Wegmachen von Hundekot, sondern die Art der Beseitigung. Ich selber könnte mir keine Tüte über die Hand stülpen und dann den Kot anfassen. Im Kopf weiß ich, was ich anfasse und es würde ein würgen auslösen. Deshalb muss man ein Gerät haben, was sehr klein ist, einfache Handhabung und nicht störend wirken. Eigentlich sollten die Futterhersteller mehr Initiative zeigen. Ich hätte da eine Idee, die nur an der Umsetzung scheitert…vielleicht kann sich einer der Hersteller bei mir melden. Gruß maddin


  • Schon entwürdigend, als Sklave seines Hundes den Kot aufheben zu müssen…

    Aber eben: nur noch einige wenige afrikanische Frauen wissen, was menschlicher Stolz ist…

    Die Europäer sind schon längst nur noch Pöbel und Sklaven… (von Hunden et al.)


  • Tja, “entwürdigend” ist ja wohl eher, als Unbeteiligter nachher in den Kot reinzutreten! Kenne ich in B. in allen Varianten, barfuß als Kind in Weiches auf der Wiese, mit Rillensohle als Erwachsener auf dem dunklen Gehweg usw. Oder der Schritt aus dem Auto auf den Grünstreifen. Und die Gerüche auf dem sommerlichen Asphalt… (Anders als ein Graffiti, das stinkt nun mal nicht.)
    Hunde sind wunderbare Wesen, aber auch analfixiert und ungeniert; und wer sich außerhalb des Waldes einen hält, muss damit klarkommen.
    Und beim Baby findet das Shitwegmachen auch keiner entwürdigend. ;)

Die Kommentare sind zur Zeit geschlossen.

Neue Kommentare

  • Thomas Feirer: echt coole Bilder …
  • Anonymous: achso hier meine email adresse zero88-denis@web.de
  • Anonymous: echt bei dir geht das noch? zu silvester wollen paar leute und ich schön gemütlich auf ein dach feiern ist...
  • Aileen: Ich hab mal ne frage: wo genau ist der Markt und hat der auch sonntags auf? lg
  • Ilse Fuehrhoff: Es gibt in Berlin tatsächlich noch sehr viele, eigentlich ungeahnt viele Hausfassaden oder auch...

Zufallsfotos

Kostenlos abonnieren

Unser RSS-Feed enthält alle neuen Artikel. Ihr könnt sie auch bequem als E-Mail abonnieren
fensterzumhof.eu gibt es jetzt auch in einer Smartphone-Version

Anzeige

Berliner Streetart

Berlin bei Nacht

Fassaden der Hauptstadt

Berliner Hinterhöfe

Andere Blogs


Wenn Sie auf dieser Seite verbleiben, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr Informationen

Diese Website verwendet Cookies, um Anzeigen zu personalisieren. Informationen zu Ihrer Nutzung dieser Webseite werden an Werbepartner weitergegeben. Indem Sie weiter auf dieser Website navigieren, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers zu ändern, stimmen Sie dieser Verwendung von Cookies zu.

Schließen