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2038: Schöner Wohnen in der Köpi?

Fassade des ex-besetzten Haus- und Kulturprojekts "Köpi" in der Köpenicker Straße 137 in Berlin-Mitte - Foto: Henning Onken

Die Bewohner der “Köpi” haben einen überraschenden Deal mit dem Besitzer ihres umkämpften Hauses in der Köpenicker Straße geschlossen: So wie es aussieht, dürfen sie die dort die nächsten 30 Jahre wohnen bleiben. Die Gegenkultur der Köpi wird einen bunten Kontrapunkt zum umliegenden Bürobauten-Kiez setzen und dem Projekt Mediaspree kräftig einheizen. Aber was machen Ex-Hausbesetzer eigentlich, wenn sie älter werden?

30 Jahre sind eine lange Zeit. Genug Gelegenheit, eine Familie zu gründen und sich langsam in bequeme Kissen fallen zu lassen. Einen Spielplatz statt Punkrock-Konzerte, Zentralheizung statt Kohlen schleppen und endlich neue Fenster?

Nein, ich bin überzeugt, dass Europas erste Adresse für Hausbesetzer sich treu bleiben wird – so man sie denn lässt. Selbst mit neuen Fenstern ist Schöner Wohnen hier wohl nicht angesagt. Für die meisten ist die Zeit hier wie eine Uni, die man durchläuft und dann fortgeht. Vielleicht gibt es ja mal ein Ehemaligen-Treffen.

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4 Kommentare zu “2038: Schöner Wohnen in der Köpi?”



  • Hausprojekte zu stabilisieren ist wie ein Kunstwerk von Dieter Roth zu erhalten: nicht möglich. Das Temporäre, Unfertige, Unklare ist so sehr Bestandteil der Idee, dass jede Langfristigkeit das Gesamtprojekt zur Farce macht. Aber immerhin: Jetzt bekommt Berlin SO auch sein Tacheles.


  • Ps. Das Köpi ist nicht in Kreuzberg, das ist seit wenigen Metern Mitte.


  • @Daniel: Danke für den Bezirksgrenzen-Hinweis.


  • Ob die wirklich Miete zahlen werden? Wir werden sehen…

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Neue Kommentare

  • Thomas Feirer: echt coole Bilder …
  • Anonymous: achso hier meine email adresse zero88-denis@web.de
  • Anonymous: echt bei dir geht das noch? zu silvester wollen paar leute und ich schön gemütlich auf ein dach feiern ist...
  • Aileen: Ich hab mal ne frage: wo genau ist der Markt und hat der auch sonntags auf? lg
  • Ilse Fuehrhoff: Es gibt in Berlin tatsächlich noch sehr viele, eigentlich ungeahnt viele Hausfassaden oder auch...

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