
Sie werden zugeparkt, umzäunt oder einfach sich selbst überlassen. Mit vielen Berliner Baulücken passiert jahrelang nichts, bis Anwohner den ungenutzten Raum in Beschlag nehmen. Für kleine Gärten, in denen im Sommer gegrillt wird oder Spielplätze mit selbstgezimmerten Abenteuerburgen. Oft währt dieser Zustand nur solange, bis das Baulückenmanagement des Senats einen Investor gefunden hat. In der Friedrichshainer Hausburgstraße hat der Bezirk anders gehandelt und ein kleines Basketballfeld angelegt.
Eine schöne Idee, doch leider stoßen auch Sportplätze nicht überall auf Zustimmung. Am Kreuzberger Chamissoplatz hat das Bezirksamt einen Bolzplatz schließen lassen. Anwohner hatten sich über den Lärm beschwert, der durch die kickenden Kids von früh bis spät zu ihnen heraufgedrungen war. Doch diese Probleme dürften uns erst wieder im nächsten Frühjahr beschäftigen.
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“Wat den ein´n sin Uhl, is den annern sin Nachtigall.”- Leider kommen viele Dinge, gut gemeint und gut gemacht, bei unterschiedlichen Leuten sehr unterschiedlich an. Nun ist die kalte Jahreszeit dran: Welch ein Friede(!) – jedenfalls für die Baulückennutzer und ihre Nachbarn.
“spielt nicht mit den schmuddelkindern” fällt mir da nur ein. mal ehrlich: ist doch besser, wenn sich die armen benachteiligten kinder aus friedrichshain mal so richtig austoben, als dass sie vor der flimmerkiste hocken. während die anderen in prenzlauer berg geigenstunden nehmen, setzen sie zumindest keinen speck an.
Aber B.Becher: das klingt arg konstruiert, was Sie da schreiben. Ein bisschen zu differenzieren könnte Ihnen auch nicht schaden.