Der Übervater der Street Art ist in Berlin und sitzt im Publikum, als sein Film “Exit Through The Gift Shop” auf der Berlinale läuft. So zumindest wurde das Phantom Banksy angekündigt – ein Brite, der mit seinen rebellischen Aktionen längst angekommen ist auf dem internationalen Kunstmarkt.
Es ist brechend voll, die Luft verbraucht und die Besucher angetan. Aber ist der berühmte Unbekannte wirklich in der Hauptstadt? Meister, gib uns ein Zeichen! Er könnte doch wenigstens auf dem Rückweg in sein Hotel irgendwo eine Schablone an die Wand halten, eine Dose schütteln und die Wand zu Gold machen, beklagt sich ein gelangweilter Journalist. Das wäre eine Geschichte!
Hat er wohl nicht getan. Banksys Berliner Hinterlassenschaften sind etwa sechs oder sieben Jahre alt und fast alle verschwunden. Übermalt, wegsaniert oder von einem Galeristen aus einer Friedhofswand in Mitte gemeißelt und für knapp 10.000 Pfund bei eBay verkauft. Ein Fan hat sogar eine Karte ins Netz gestellt, die Banksys Streifzüge durch Berlin verzeichnet. “Alle weg”, erzählte mir der Kollege. Wirklich alle? Nein, erst in der vergangenen Woche ist mir dieser Blumenstrauß-Autonome begegnet. Ein klassischer Banksy! Und diesmal sag ich zum ersten Mal nicht wo. Sucht doch in Hellersdorf!
Bildergalerie Berliner Streetart









nein, es ist noch nicht alles weg, ein paar pieces sind noch zu sehen. z.b. in mitte. aber nur abseits der touristenrouten. die in mitte sind allerdings samt und sonders verschunden – herausgemeißelt und verscherbelt.
Stimmt leider

Die Karte ist wirklich nicht mehr aktuell.
Vielleicht kommt er noch mal wieder