So macht man Nachbarn eine Freude: Verschenke-Ecke in der Ohlauer Straße in Berlin-Kreuzberg - Foto: Henning Onken
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das ist unsere Verschenke Ecke
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Unsere Verschenke Ecke!!
Das ist nämlich bei uns was anderes, als nur den alten Müll los werden wollen.
Denn für mich fängst das Müll vor die Haustür abstellen da an, wo sich nach dem Abstellen niemand mehr drum...
Statement:
Unsere Verschenke Ecke!!
Das ist nämlich bei uns was anderes, als nur den alten Müll los werden wollen.
Denn für mich fängst das Müll vor die Haustür abstellen da an, wo sich nach dem Abstellen niemand mehr drum kümmert!!!
Ganz anders in unserer Verschenke Ecke!!
Der Ort ist einladend und nett, bunt, gold, silber, schöne Schrift ect. beschriftet, also kreativ und dadurch als gepflegt gekennzeichnet, es ist dadurch schon mal ein Wert an sich entstanden.
Ganz klar, das ist keine Haustürpissecke und niemand, der voll bei sich ist, als nicht bewußtseinsverändert durch Alk oder Drogen, entleeert sich dort. Auch die Hundebesitzer sind jetzt deutlich achtsamer.
Dadurch, das der Ort quasi “geweiht/umgewidmet ect. ” wurde, werden auch die Dinge dort als deutlich wertvoll wahrgenommen!!
Dann werden die Sachen auch immer wieder mal aufgeräumt.
Das ist ganz wichtig, denn wieder zusammen gelegte Kleidung sieht eben nicht nach Müll aus.
Genauso wie in jedem Zimmer/Wohnung, kennzeichnet z.B. das Zusammenlegen der Wäsche den Unterschied zwischen Schmutzwäche und sauber.Das funktioniert bei vielen Menschen in unterschiedlichen Kulturen schon seit Kindheit so und ist eine klare Botschaft.
Denn Dreck fasst (fast) niemand gern an, denn Nasses, Dunkles, Zerwühltes aussozieren viele (ungewußt) und oft zu recht, mit Gefahr.
Sind die Dinge sauber, ordentlich , übersichtlich, einladend, an einer Art Gabenplatz/Altar ect. abgelegt, sind die Sachen interessant.
Wir legen IMMER wirklich noch funktinoierende Dinge dort hin, oft noch mit Infozettel “funktionstüchtig” niemals Schrott!
Jetzt, nach 1,5 jahren sind die Farben der bunte Geschenke Ecke verblichen. Das Zeichen für wertvoll läßt nach, es beginnt sofort müllig zu werden.
Also werde ich wieder mal malen und jeder, der ins Haus kommen will und klingelt, freut sich beim Warten und guckt sich die Sachen an.
Eine schöne Begrüßung allemal ;-))
Sogar die Hausbesitzerin !!! hat nichts dagegen und es liegen oft auch “gifts/Gaben” aus der Nachbarschaft dort.
Das macht auch eine Form von Kontakt.
Sabine Pabel
http://www.kunsttherapie-pabel.de
Geschrieben von Sabine Pabel (Gast) am So 22 Nov 2009 14:39:41 CET