Noch ein Flughafen für Berlin?

Foto: Henning Onken

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“Pass auf, dass dich der Wachschutz nicht erwischt, der kommt zweimal am Tag!” - so wird in einem Forum davor gewarnt, zur ehemaligen Abhörstation auf dem Teufelsberg vorzudringen. Manche riskieren trotzdem eine Anzeige, krabbeln durch ungeflickte Löcher in der doppelten Umzäunung, in der im Kalten Krieg US-Soldaten Streife gingen. Durch die offene Verkleidung des Turms pfeift der Wind einen dumpfen Ton. Groß ist die Versuchung des geheimnisvollen Ortes, dort doch noch ein paar Bilder zu schießen oder eine Party zu veranstalten.

Geheimnisvoll erscheint auch die Zukunft des auf Schuttbergen von im Krieg zerbombten Häusern gebauten Ortes. Mitten im Kampf um Tempelhof entsteht hier noch ein weiterer Flughafen, könnte man meinen. Wer Eso-Guru Raja Schiffgens und David Lynch länger zuhört, fühlt sich vielleicht etwas “auf den Film gekommen”. 1000 “Yogie-Flieger” sollen dort künftig meditierend abheben. Allerdings will der Bezirk von einer Baugenehmigung nichts wissen. Unterdessen erobert die Natur das Gelände ällmählich zurück, ganz ohne Zukunftskonzept. Wär das eine Idee für den Flughafen Tempelhof?

Fotostrecke: Fassaden der Hauptstadt

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2 Antworten zu “Noch ein Flughafen für Berlin?”


  1. 1 Peter B.

    Das wäre eine, wenn da nicht das WENN wäre.
    Und wäre Gras darüber gewachsen, käme doch irgendwann ein alter Esel und fräße es ab.

  2. 2 christine

    wäre super, wenn die tempelhof-diskussion in die richtung führen würde. kann ich nur leider nicht erkennen. aber vielleicht ist das eine west-sicht auf die dinge. im osten interessiert tempelhof jedenfalls niemanden.

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