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Teufelsberg: Noch ein Flughafen für Berlin?

Foto: Henning Onken

Foto: Henning Onken

“Pass auf, dass dich der Wachschutz nicht erwischt, der kommt zweimal am Tag!” – so wird in einem Forum davor gewarnt, zur ehemaligen Abhörstation auf dem Teufelsberg vorzudringen. Manche riskieren trotzdem eine Anzeige, krabbeln durch ungeflickte Löcher in der doppelten Umzäunung, in der im Kalten Krieg US-Soldaten Streife gingen. Durch die offene Verkleidung des Turms pfeift der Wind einen dumpfen Ton. Groß ist die Versuchung des geheimnisvollen Ortes, dort doch noch ein paar Bilder zu schießen oder eine Party zu veranstalten.

Geheimnisvoll erscheint auch die Zukunft des auf Schuttbergen von im Krieg zerbombten Häusern gebauten Ortes. Mitten im Kampf um Tempelhof entsteht hier noch ein weiterer Flughafen, könnte man meinen. Wer Eso-Guru Raja Schiffgens und David Lynch länger zuhört, fühlt sich vielleicht etwas “auf den Film gekommen”. 1000 “Yogie-Flieger” sollen dort künftig meditierend abheben. Allerdings will der Bezirk von einer Baugenehmigung nichts wissen. Unterdessen erobert die Natur das Gelände ällmählich zurück, ganz ohne Zukunftskonzept. Wär das eine Idee für den Flughafen Tempelhof?

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6 Kommentare zu “Teufelsberg: Noch ein Flughafen für Berlin?”



  • Das wäre eine, wenn da nicht das WENN wäre.
    Und wäre Gras darüber gewachsen, käme doch irgendwann ein alter Esel und fräße es ab.


  • wäre super, wenn die tempelhof-diskussion in die richtung führen würde. kann ich nur leider nicht erkennen. aber vielleicht ist das eine west-sicht auf die dinge. im osten interessiert tempelhof jedenfalls niemanden.


  • Die radarstation auf dem Teufelsberg ist ein wichtiger Bestandteil der Geschichte des kalten Krieges und muss erhalten bleiben!Eine Umnutzung für alle Berliner ist möglich!Unicampus,caffee,Gastronomie,Aussichtsturm,Gründerzentrum,Computercampus ,Sportzentrum,Skianlage.u.s.w!Sie gehört unter Denkmalschutz!Ein Spannender Ort der viele Berliner interessiert,wie mann an den vielen Fotografen jedes Wocheende sieht!


  • Die Radarstation interessiert weil es eine Ruine ist.. wenn da erstmal irgendwas von Ihnen genanntes dort steht, wird es keinen mehr dahinzien..(was sowieso illusorisch ist, gibts doch genug Lehrstand in der Stadt bei besserer Infrastruktur) und wenn alles aus dem kalten Krieg unter Denkmalschutz steht, sieht es hier auch aus als wäre hier noch der kalte Krieg… na vielen DAnk…


  • Berlin muss sich seiner interessanten Geschichte stellen,und diese nicht anderen Generationen vorenthalten!Gerade an so einen tollen interessanten Ort wie der Radarstation am Teufelsberg kann Geschichte vielen spannend Gemacht werden!Es währe schade und Langweilig wenn überall nur 3 Bäume gepflanzt würden und das war es!Siehe auch http://www.ccc.de/teufelsberg/ oder berlin-field-station-vets…..das Interesse an Geheimdiensten und spannenden Orten ist immer gross,was eine anderweitige Nachnutzung einfacher macht!


  • Naja jetzt bewgt sich ja was…www.fsbvg.org…dann save-Teufelsberg!Die ehemaligen Alliierten die auf der Radarstation gearbeitet haben wollen die Gebäude retten,und ein Museum einrichten!Einfach mal reinschauen….

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Neue Kommentare

  • Thomas Feirer: echt coole Bilder …
  • Anonymous: achso hier meine email adresse zero88-denis@web.de
  • Anonymous: echt bei dir geht das noch? zu silvester wollen paar leute und ich schön gemütlich auf ein dach feiern ist...
  • Aileen: Ich hab mal ne frage: wo genau ist der Markt und hat der auch sonntags auf? lg
  • Ilse Fuehrhoff: Es gibt in Berlin tatsächlich noch sehr viele, eigentlich ungeahnt viele Hausfassaden oder auch...

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