Die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in Deutschland

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    Haben Sie sich schonmal gefragt, was die Deutschen so in ihrer Freizeit treiben? Es gibt sogar weitaus größere Unterschiede, als man vielleicht denkt. In diesem Artikel liste ich die Statistik auf und gebe hierzu noch eine Meinung ab.

    Medien dominieren den Alltag

    Die Statistik stammt aus einer Befragung von 100 Menschen, die mindestens einmal pro Woche diese Aktivitäten ausführen. Ich denke, ich erzähle Ihnen nichts neues, wenn ich erzähle, das Fernsehen seit 1986 die häufigste Freizeitbeschäftigung ist der Bundesbürger. Zur Zeit schauen 95 Prozent aller Deutschen regelmäßig fern. Zwei von Drei verfolgen sogar das tägliche Fernsehprogramm.

    Für viele eignet sich der Konsum von öffentlichen und privaten Sendeanstalten zum Abbau von Stress und eben zu entspannen. Viele genießen diese ruhigen Minuten zu Hause auf dem Sofa. Das steht ganz im Kontrast zum Hektik im Alltag.

    In Deutschland ist der Konsum von TV aber wie bereits erwähnt sehr hoch. Es gibt aber je nach Familienkonstellation eine andere Prioritäten.  Kinderlose Paare genießen viel eher die gemeinsame Zeit, aber eben nicht vor dem Fernseher. Familien hören in ihrer Freizeit viel lieber Radio. Bei jungen Erwachsenen oder Singles schaut die Sache aber wieder ganz anders aus: Internet wird in jedem Fall bevorzugt — Fernsehen ist nur auf Platz 5 der Lieblingsbeschäftigungen.

    In der Freizeit ist bei Singles die Nutzung von Medien am beliebtesten. Die gesamte Top 10 bezieht sich rein auf die Nutzung von Medien. Rentner oder Pensionisten dagegen vergnügen sich eher vor dem Fernseher oder Radio, aber auch Zeitung lesen, Telefonieren und Musik hören.

    Abgesehen von der Mediennutzung werden nur drei soziale Aktivitäten genannt: Kaffeetrinken, Zeit mit dem Partner verbringen oder über wichtige Dinge reden. Vier regenerative Beschäftigungen reihen sich dazu ebenfalls an: Seinen Gedanken nachgehen, Ausschlafen, sich in Ruhe pflegen und Faulenzen.

    Der Wandel der Zeit

    Es ist erstaunlich, dass 1957 das Lesen von Zeitungen und Zeitschriften auf Platz 1 stand, neben Gartenarbeit, Einkaufen und Heimwerken. 1963 änderten sich die Freizeitbeschäftigungen erneut, diesmal waren am beliebtesten Theater und Konzerte — abgesehen von Ausruhen, Besuche machen und Fernsehen.

    Jahr für Jahr wurde das Fernsehen immer beliebter. Noch im Jahr 1975 waren es wieder die Zeitungen, Radio hören und Fernsehen. Ab 1986 war das Fernsehen letztendlich die Lieblingsfreizeitbeschäftigung.

    Der Spaß im Internet

    Neu hinzugekommen ist der Spaß beziehungsweise der Kick im Internet. Insbesondere, wenn ein großes Sport-Event ansteht, versuchen wir unser Glück und wetten mit Freunden. Wer wirklich davon überzeugt ist, dass Deutschland 3:0 gewinnt, soll auch Geld drauf setzen um zu verdeutlichen, wie ernst er es meint.

    Sportwetten-Anbieter oder Casinos machen wegen diesem Trend Rekordumsätze. Das ist an sich auch in Ordnung. Immerhin verleiht das einen Extrakick.

    Ein ganz neuer Trend ist aber das Online Casino. Es gibt dabei die Möglichkeit wirklich um Geld zu spielen oder aber auch eine virtuelle Währung einzusetzen. Bei den Spielen am Automaten haben viele Menschen sehr viel Freude.

    Ebenso natürlich auch, wenn „große“ Spielarten ausprobiert werden wie beispielsweise Poker oder Roulette. Durch die heutige Technik ist es sogar Möglich, direkt mit dem Spielgeber zu kommunizieren. Durch eine Webcam und entsprechenden Animationen wird so ein ganz anderes Spielerlebnis realisiert.

    Warum schauen die Leute heutzutage noch fern?

    Eigentlich sollte man meinen, dass Fernsehen gar nicht mehr die Lieblingsbeschäftigung ist. Im Prinzip verliert das Medium immer mehr an Beliebtheit, es sind noch nur ältere Menschen, die daran Spaß haben.

    Jüngere Menschen konsumieren eher die sozialen Netzwerke wie Instagram, TikTok oder schauen sich die neusten Videos an auf YouTube. Langfristig werden Online-Angebote deutlich erfolgreicher sein als Fernsehsender. Zum Vergleich: Ein YouTube hat teilweise mehr Einschaltquote als so mancher private Sender. Das ist nunmal der Wandel der Zeit.

    Wer übrigens gar nicht weiß, was er tun soll, sollte sich unseren Artikel zu Städtetrips in Deutschland durchlesen. Das ist immer wieder eine neue Erfahrung.

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