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Wie man aus dem Gesetz heraus übergeht, während man noch einen Job hat

Die Mega-Layouts von Biglaw kaskadieren über den ganzen Beruf. Hunderte von Mitarbeitern und Partnern werden entlassen oder ihre Entschädigung gekürzt. Was werden Sie tun? Die Antwort für viele ist, die Hölle aus dem Gesetz heraus vollständig zu erhalten. Die langen Arbeitszeiten, die mühsame und nervenaufreibende Arbeit, die Instabilität des Arbeitsplatzes, die widerwärtigen Partner, die unnachgiebigen Richter, Gegner und Klienten -...

Wie man in (und Aufenthalt innen) TheTop 25% Ihrer juristischen Fakultät-Klasse erhält (und bleibt)

Ein Anwalt zu sein bedeutet, $100.000+ pro Jahr zu verdienen, richtig? Nicht ganz. In der Tat, die Mehrheit der Anwälte machen irgendwo zwischen $ 40.000 und $ 70.000. Ja, es gibt größere Firmen, die Mitarbeiter des ersten Jahres in die 6 Zahlen einbeziehen, aber Sie werden diesen Job nicht so schnell ergreifen, es sei denn, Sie gehören zur Elite...

Arm und Reich in Berlin: Auf der Suche nach der richtigen Mischung

“Junge Berliner zieht es nach Friedrichshain.” Ich ertappe mich dabei, bei solchen Überschriften hängen zu bleiben, obwohl sie nicht viel Neues versprechen. Klar: Friedrichshain ist kiezig, Leute fahren dort Pornofahrräder und Hollandräder, alles ist ein bisschen rott und es gibt dort mehr bezahlbare Studentenbuden, als etwa in Prenzlauer Berg oder Kreuzberg. Aber in dem Morgenpost-Artikel mit nun geändertem Titel geht es gar...

50 Schritte vom Fluss: Wem gehört das Spreeufer?

Heute wird abgestimmt über die Zukunft des Spreeufers. Das möchte man gern glauben, weil die Chancen der Media Spree-Gegner gut sind, mit ihrer Vorlage durch zu kommen. Eine Bebauung des Ufers mit Hochhäusern wäre dann vom Tisch, auch sollte mindestens ein 50 Meter breiter Uferstreifen unbebaut bleiben und eine neue Autobrücke würde es nicht geben. Nur ist der Bürgerentscheid nicht...

Total temporär: Um den Schlossplatz wird bald wieder gekämpft

“Humboldt-Forum nach Klein-Machnow, Kunsthalle bleibt!” Die Bauarbeiter am Schlossplatz staunen, Touristen zücken ihre Digicams. Wir schreiben den 5. Januar 2010.  Selbsternannte Kunsthallen-Retter sind unbemerkt über die Absperrgitter geklettert und haben den White Cube mit Transparenten verhüllt. Ein paar Meter weiter warten die Bagger und an der Info-Box in der Nähe kann eine Gruppe von Schloss-Freunden den Abriss kaum erwarten. So...

Neukölln ist ok. Aber kann man dort hinziehen?

Ich weiß nicht, zu welchem Schluss der Leser gekommen ist, der zufällig über die Google-Schlagwortsuche  “Kann man da hinziehen Neukölln” auf diesem Weblog gelandet ist und über 20 Seiten aufgerufen hat. Aber um es kurz zu machen – man kann in einigen Ecken ganz gut wohnen. Vor zwei drei Jahren hätten die meisten wahrscheinlich noch vehement widersprochen. Neukölln galt für...

Jugendliche mit Meinung verzweifelt gesucht

Auch wenn auf allen Kanälen gerade für oder gegen den Volksentscheid Pro Reli am 26. April Stimmung gemacht wird: Wir befinden uns auch im Europawahlkampf. Die Senatskanzlei hat schon vor einigen Wochen einen Werbespot geschaltet, der junge Erwachsene ansprechen soll. Der Videoclip zeigt zwei Jugendliche in Berlin beim Parkour, einem Extremsport, bei dem die Teenies über Autos springen, Zäune überwinden und halsbrecherische Kletteraktionen starten....

Radfahrer, runter von meiner Straße!

Radfahrer haben am Potsdamer Platz zwei Möglichkeiten: Wer den vorgeschriebenen sogenannten Radweg benutzt, darf im Schrittempo staunende Touristen und Passanten mit Einkaufstaschen umkurven, die sich auch durch Klingeln und Schreien kaum irritieren lassen. Auf der Straße wartet dagegen der Kampf mit den Blechbüchsen: Anpöbeln, Weg abschneiden und Ausbremsen gehört zu den alltäglichen Reaktionen, die Autofahrer in Berlin überall dort...

Ein Tor zur Hölle unter der S-Bahn

Wer sich in Reichweite der Einkaufstempel am Alexanderplatz die Füße vertritt, kommt irgendwann an der S-Bahn-Unterführung in der  Schicklerstraße vorbei. Kein Platz zum Verweilen, denn auch an sonnigen Tagen verirrt sich kaum ein Lichtstrahl hier her, hin und wieder riecht es nach den Hinterlassenschaften von Partygängern, die keine Toilette gefunden haben. Was neugierige Fußgänger dennoch stutzig macht, ist eine...

Gelöbnis-Alarm: Sechs Polizisten für einen Demonstranten

Da sage mir jemand, wir lebten nicht in einem Polizeistaat: 1800 Polizisten aus mehreren Bundesländern passen heute auf vermutlich viel weniger Menschen auf, die sich gegen das öffentliche Gelöbnis von Bundeswehr-Rekruten am Reichstag engagieren. Die Rede ist von zwei Kundgebungen mit 300 bis 1000 Teilnehmern. Damit nicht wieder Nackte durchs Bild laufen oder Trillerpfeifen den Eid stören, bewachen bis zu sechs Beamte einen...