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Kinder- und Jugendarbeit: Die Opfer der nächsten Sparrunde wehren sich

Forckenbergplatz - Foto: Henning Onken

“Kein Ausverkauf der Kinder- und Jugendarbeit” prangt seit Monaten in bunten Lettern an dem Pavillon am Forckenbeckplatz. Im Internet haben die Sozialarbeiter ein fiktives Sommerschlussverkauf-Exposé veröffentlicht, in dem der Abenteuerspielplatz Forcki samt Haus  “Kokon” zum Verkauf angepriesen wird:  “Die zum Objekt gehörende Freifläche [Ca. 1600 m²] eignet sich hervorragend für eine Minigolfanlage oder Paintballgelände”, steht da unter anderem. Was steckt dahinter?

Ab Januar sollen alle öffentlichen Jugendeinrichtungen von Freien Trägern übernommen werden. Der Bezirk will so Personalkosten einsparen.  Zwei Millionen sollen im kommenden Haushaltsjahr in Friedrichshain-Kreuzberg für Jugend, Familie und Schule fehlen. Für die Beschäftigten in der Kinder- und Jugendarbeit ein denkbar schlechtes Signal – sie fürchten um ihre Jobs. Auch in den übrigen Berliner Bezirken sieht es nicht anders aus – es sollen überall Gelder gestrichen werden. Deshalb findet heute Abend vor dem Roten Rathaus eine Demonstration statt unter dem Motto “Keine Kürzungen nirgendwo”.

Aber zurück zum Forckenbeckplatz:  Der geriet am Wochenende in die Schlagzeilen, weil dort ein Zivilpolizist völlig unmotiviert von Jugendlichen angegriffen wurde. Da fragt man sich,  ob die Bezirke nicht sogar mehr Gelder auftreiben sollten, um auch älteren Teenies länger interessante Freizeitangebote im Kiez machen zu können.

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1 Kommentar zu “Kinder- und Jugendarbeit: Die Opfer der nächsten Sparrunde wehren sich”



  • Naja.. in Anderen Bezirken ist die Überführung in Freie Träger schon langer erfolgt. Übrigens ohne Nachteile für die Beschäftigten.
    Soweit zum investigativen Journalismus, einmal die SBahn queren und man hätte das auch selber rausgefunden. In Lichteberg ist die Jugendarbeit schon sehr lange bei den Freien Trägern

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  • Thomas Feirer: echt coole Bilder …
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