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Die Überlebenden der Umweltzone kehren zurück

Verschwunden im Umland oder billig gen Osten verschachert: Aufgeräumt sollte Berlins Autobestand eigentlich sein, seit mit dem Start der Umweltzone im Januar ältere Autos draußen bleiben müssen – oder für viel Geld mit Feinstaubfiltern nachzurüsten sind. Die Sünder der Umweltzone verstecken ihre Karren seither auf Privatparkplätzen oder außerhalb der neuen Demarkationslinie. In der Kiefholzstraße in Treptow, zum Beispiel, finden Anwohner kaum noch Parkplätze, weil alles voll steht mit alten Wagen.

In den letzten Monaten ähneln die Einschränkungen jedoch mehr dem Rauchverbot in Kneipen: Erst pafft man draußen, dann wieder drinnen: Vergesst die Strafen, weg mit der Dummweltzone! Der Senat verzeichnet eine starke Zunahme der erwischten Zonensünder, auch wenn die zu zwei Dritteln als Touristen nach Berlin kommen und die Strafzettel als eine Art Willkommensgruß erhalten.

Glück hat, wer mit seinem Oldtimer der “Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes” dient und sich den Ärger sparen kann.

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7 Kommentare zu “Die Überlebenden der Umweltzone kehren zurück”



  • Mit den alten Autos verschwand auch jede Menge Europep von den Straßen. Was das ist: http://www.europep.net


  • Am einfachsten wäre eine bundesweite Regelung. Und fertig. In Berlin ist eher die Frage, wer kann sich die Nachrüstung oder gegebenfalls
    ein neues Auto leisten. Aber wenn einige mal nachrechnen würden, wie wäre es mit Carsharing oder öffentliche Verkehrsmittel? Bei den Spritpreisen, die die alten Dreckschleudern schlucken wundert es mich, das nicht noch mehr Leute ihre alten Kisten entsorgen.


  • @ trudi666

    wenn Sie schon mal versucht haben für ein Carsharingauto eine Parkplakette und eine Versicherung zu bekommen, dann wissen sie auch warum das niemand nutzt.


  • Liebe Susanne,
    siehe mal hier : http://www.mietwagen-blog.com/50226711/carsharing_boomt_auch_in_berlin.php
    Abgesehen davon ist ihr Kommentar mal eine echte Anfrage beim Senat wert, sollte er doch alternative Energiesparmassnahmen/bessere Luft unterstützen. Wo ein Wille, sicher auch ein Weg? Ich habe aber gut reden, ich habe weder Führerschein (nie gehabt, kommt auch nicht rein)noch Auto! Insofern, bin ich immer auf Alternativen angewiesen.


  • Mhhh, liest sich wie ganz tolle Werbung.
    Ich/wir haben im Freundeskreis versucht einen privaten Wagen zum Carsharingauto umzuwandeln. No Way!
    Man sinkt nicht weiter in den Schadenfreiheitsklassen. Und es gibt keine Parkplaketten für jeden Mitfahrer weder vor dem Haus noch bei der Arbeit (bei 38 Parkzonen). Sämtliche Beamte mit den man zu tun hatte haben nur dumm gelacht, von wegen kein Geld und Hippie usw.
    Für Carsharingfirmen gibt es sogar ausgewiesene Parkplätze an den tollsten Stellen in den Parkzonen, wie für Behindertenparkplätze.
    Unser eindruck ist : es ist von den Herrschenden garnicht gewollt das man sich ein Auto teilt um Sprit, Versicherung und Plaketten aller Art zu sparen.
    Ausserdem ist es bei einer Carsharingfirma nur unwesentlich billiger als das eigene Auto zu unterhalten, nur umständlicher (am WoEnde niemals frei wenn man nicht Wochen vorher das Auto bucht). Also was soll der Quatsch.

    eine Susanne die auf 180 kommt wenn es um Carsharing im Freundeskreis (keine Firma) geht.


  • Also bitte, ich mache hier keine Werbung. Damit das mal klar ist.
    Von mir aus sollte man 80 % der Stinker abschaffen, weil sie zu 90 % sowieso nur rumstehen, bis auf die wenigen Menschen, die ihn beruflich
    brauchen. Von den gesparten Geldern kann man dann ein noch effektiveres öffentliches Verkehrsnetz ausbauen. Das Geld umschichten und den Bürgern fahrten zum Nulltarif anbieten.Das wäre meine Version, aber gleich sagt hier sicher einer, das gabs doch schon mal auf der anderen Seite der Mauer, als sie noch stand. Wäre das dann Werbung für den Kommunismus?? Sozialismus? Carsharing,Auto teilen, haben meine Freunde schon vor 20 Jahren gemacht (Keine Hippies). Aber Besitzdenken und Individualismus haben uns zu stinkenden Ökoterroristen gemacht, denen ständiges Erneuern ihrer Fortbewegunskrücken dank Infiltrierung Werbung existentiell zu wichtig geworden sind. Fast möchte ich euch wünschen, den Ölpreis so nach oben zu treiben, das es euch die Tränen an der Zapfsäule in die Augen treibt. Alternativen gibt es genug, man muss sie nur anwenden, das gilt für die Industrie (Auto), Staat, und die ewigen jammernden Autofahrer. Leider ist am Öl noch einiges mehr gekoppelt. Aber es ist und war ja auch schon immer schlecht sich an Monopolistischen Ernergieformen abhängig zu machen.
    p.s. Kann man sich Autos nur teilen, wenn man sich von Versicherungen und Plaketten abhängig macht. Ich wundere mich, wieso ging das vor 20 Jahren???


  • @trudi666
    wenn 80% der “stinker” zu 90% stehen, stinken 72% wegen stillstand nicht…

Die Kommentare sind zur Zeit geschlossen.

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  • Thomas Feirer: echt coole Bilder …
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  • Aileen: Ich hab mal ne frage: wo genau ist der Markt und hat der auch sonntags auf? lg
  • Ilse Fuehrhoff: Es gibt in Berlin tatsächlich noch sehr viele, eigentlich ungeahnt viele Hausfassaden oder auch...

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